Buchcover
© Fischer Sauerländer 

Ada ist ein unerschrockenes, kühnes Mädchen und lebt auf Schloß Gormengraus. Ihre Mutter war Seiltänzerin und ist eines Abends beim Üben vom Dach gestürzt. Ada sieht ihr sehr ähnlich. Ihr Vater ist Lord Goth. Er denkt, dass man Kinder nicht sehen, aber hören soll. Deswegen muss Ada dicke, klobige Stiefel tragen, die unüberhörbar sind. Sie sehen sich nur sehr selten, dafür hatte Ada sehr viele Gouvernanten, die sie alle schnell aus den unterschiedlichsten Gründen wieder verliert.
Alles begann kurz vor dem großen Fest auf Schloss Gormengraus, mit dem metaphorischen Radrennen und der Kammerjagd: Ada lernt eine Geistermaus namens Ishmael kennen und zwei Geschwister namens Emily und William. Diese laden Ada zum Dachbodenclub ein, wo sie noch mehr Freunde findet. Zusammen finden sie heraus, dass Maltravers, der Kammerwildhüter, keine Wohnzimmerfasane für die Kammerjagd gezüchtet hat, sondern Kreaturen eingeladen und eingesperrt hat, um Geld zu bekommen. Ob sie und ihre Freunde vom Dachbodenclub es schaffen, Maltravers aufzuhalten und die Kreaturen zu retten, könnt ihr im Buch nachlesen.

Besonderheiten:
Das Buch hat ein sehr schönes und vielversprechendes Cover, mit vielen Illustrationen vom Autor Chris Riddell und lila glänzenden Seitenrändern. Am Ende findet man ein kleines Heft, mit den Memoiren der Geistermaus Ishmael in Reimform.
Ich finde das Buch lesenswert, weil es sehr gut vorstellbar ist, teils wegen der Illustrationen, teils wegen der guten und genauen Beschreibungen. Es ist sehr fantasievoll und deswegen würde ich es Fantasylesern von 9-11 Jahren empfehlen.

Die Fortsetzung "Ada und das Vollmondfest" erscheint im Oktober 2015. 

Chris Riddell: Ada von Goth und die Geistermaus (Fischer Sauerländer, 2015, 224 S., 14,99 € )


 

Ebru

Ebru (11)