Buchcover
© Oetinger 

Max geht in die 4. Klasse und wohnt mit seiner Mutter in einem Seniorenheim, da sie dort arbeitet. Das Seniorenheim ist eine alte Burg, die Burg Geroldseck. In seiner Klasse hat es Max nicht leicht, er ist eher ein Außenseiter, sein Erzfeind heißt Ole Schröder. Er ärgert Max, wann immer er kann. Max beste Freunde nennen sich "Die Wilden Sieben", da sie beim Essen im Seniorenheim an Tisch 7 sitzen. Es sind die (ehemalige) Schauspielerin Vera, der Fußballprofi Horst und Killian, der Professor.

In der Schule soll eine neue Fußballmannschaft aufgestellt werden, in die Max unbedingt hinein möchte. Das Vorspielen geht schief, nur Ole und seine Bande schaffen es. Doch Max Freunde, vor allem Horst, wollen es nicht akzeptieren. Sie arrangieren als zweite Chance ein Spiel Schulmannschaft gegen eine neue Mannschaft aus der Burg Geroldseck, den Knackis. Eine spannende Trainings- und Vorbereitungsphase beginnt. Wer wird wohl gewinnen?

Daneben geschehen auf Burg Geroldseck merkwürdige Dinge, es scheint zu spuken. Besonders Vera kann nachts nicht mehr schlafen. Sie hört Stimmen und hält es kaum noch aus. Sie überlegt sich sogar, aus dem Seniorenheim auszuziehen. Ihre Freunde sind sehr traurig und wollen das um jeden Preis verhindern. Sie müssen den Spuk aufklären - eine spannende Detektivarbeit der Wilden Sieben beginnt.

Ich kann dieses Buch empfehlen weil ich es lustig finde, wenn ein Junge in einem Seniorenheim wohnt und seine besten Freunde "alte Knacker" sind. Sie helfen Max in fast jeder Lebenslage. Es war nicht zu spannend, aber oft lustig zu lesen, wie Max mit den Knackis auf Detektivtour geht und das Fußballspiel vorbereitet.
Dieser Band ist die zweite Geschichte über Max.

Lisa-Marie Dickreiter, Winfried Oelsner: Max und die Wilde Sieben - Die Geister-Oma (Oetinger, 2015, 270 S., 12,00 € )


 

Karl

Karl (9)