Buchcover
© Dressler 

1933: Der Zeitungsjunge Leo wohnt in Berlin und wandert mit seiner Familie nach Amerika aus. Bei der Beladung des Schiffes findet er ein Tagebuch, in dem eine Anna Burger über Ausgrabungen und Mumien in Ägypten schreibt.
Auf dem Schiff lernt Leo dann neue Freunde kennen. Zusammen mit ihnen liest er das wirklich spannende Tagebuch. Einer seiner neuen Freunde heißt Wilhelm und ist Schiffsjunge. Er erzählt den anderen, das an Bord der Columbus auch eine Mumie ist. Es passieren merkwürdige und unheimliche Dinge, die die Reise aufregend werden lassen. Am Ende landen alle in Amerika, die Mumien in einem Museum, die Kinder in ihrem neuen Zuhause und ein Diebstahl wird aufgedeckt.
Ich kann dieses Buch empfehlen, weil es neben der eigentlichen Geschichte mit der Mumie auch um vier verschiedene Kinder, ihre Familien und ihr Leben geht. Sie kommen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen. Im Buch erfährt man auch, warum so viele Leute wegen Adolf Hitler zu dieser Zeit nach Amerika ausgewandert sind.

Claudia Frieser: Leo und der Fluch der Mumie (Dressler, 2015, 288 S., 12,99 € )


 

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Karl (9)