Aufmerksame Zuhörer beim Semesterstart in der Gießener KongresshalleMit 14.824 Studentinnen und Studenten beginnt der Vorlesungsbetrieb an der TH Mittelhessen. Das sind knapp vier Prozent mehr als im Vorjahr (14.287). Für ein Sommersemester ist das die höchste Zahl in der Geschichte der Hochschule. Die Erstsemesterzahl stieg gegenüber dem Sommer 2014 um 13 Prozent. Von den 1356 Anfängern (Vorjahr: 1196) haben sich 882 für Gießen und 473 für Friedberg entschieden.

Der Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft meldet in Gießen mit 179 die meisten Neulinge. Es folgen Maschinenbau (100) und Informatik (91). Die gefragtesten Bachelor-Studiengänge in Friedberg sind Wirtschaftsingenieurwesen mit 90 Erstsemestern, Wirtschaftsmathematik (82) und Maschinenbau (62). Ein Masterstudium beginnen 377 junge Männer und Frauen. Das sind 51 (16 Prozent) mehr als im Vorjahr.

In Friedberg begannen die Einführungsprogramme für die Erstsemester unmittelbar in den Fachbereichen. In Gießen begrüßten Präsidium, Zentrale Studienberatung, AStA, Studentenwerk und die Referentinnen für Auslandsbeziehungen, Hochschulsport und die Bibliothek die Neuen in der Kongresshalle. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hieß die Studienanfänger im Namen der Stadt willkommen.

THM-Präsident Prof. Günther Grabatin stellte die THM als anwendungsorientierte Hochschule vor, die praxisgerecht ausbildet und ihren Absolventen ausgezeichnete berufliche Perspektiven bietet. Für das Studium riet er den Anfängern, viel zu fragen und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Studieren sei harte Arbeit, aber es sei wichtig, auch außerhalb des Studiums aktiv zu werden und die Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. „Manchmal ist auch Chillen angesagt“, befand der Präsident. Hochschule und Stadt machten hierfür viele Angebote. Für den musikalischen Rahmen der Semestereröffnung sorgte das THM-Orchester „applied sounds“.

07.04.2015 
Quelle: Technische Hochschule Mittelhessen