IHK-Geschäftsführerin Beate Hammerla und IHK-Existenzgründungsberater Dietmar Kübler präsentieren den Gründerreport 2014.
© I. Jakob-Diedolph 

Aktive Gründerszene in Hessen

Die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern hat aktuell ihren neuen Gründerreport 2014 vorgelegt. In ihm dokumentieren die Kammern das Gründungsgeschehen in Hessen, das für die Vitalisierung der Wirtschaft eine große Rolle spielt. Die Zahl der Unternehmen hat in Hessen zugenommen, da es mehr Neugründungen als Abmeldungen gab. Gleichzeitig ist aber die Zahl der Existenzgründungen in Hessen weiter auf etwa 71.600 im Jahr 2013 gesunken.

Geografischer Schwerpunkt der Gründungsszene ist das Rhein-Main-Gebiet. Die Gründungsideen kommen vor allem aus dem Bereich der Dienstleister, des Handels und der Baubranche und werden zu einem Drittel von Frauen umgesetzt.

In einem zweiten Teil zeigt der Gründerreport, in welcher Breite und Intensität die Existenzgründungsberater der IHKs den fortwährenden Erneuerungsprozess der hessischen Wirtschaft unterstützen. Fast 15.000 Erstinformationen für Gründer und Gründerinnen werden flächendeckend vermittelt, zirka 3.500 Gründungsberatungen durchgeführt, über 600 Stellungnahmen für Förderanträge abgegeben und zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt.

Durch ihre intensive Arbeit für und mit Existenzgründern und -gründerinnen kommen die IHKs zu dem Schluss, dass das Thema Selbstständigkeit Teil der Lehrpläne werden muss sowie bürokratische und finanzielle Hürden im Gründungsprozess abzubauen sind. Zudem sollten gemeinsame Anstrengungen unternommen werden, jungen Eltern den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern und die Nachfolgethematik intensiver zu begleiten.

Der Gründerreport 2014 ist veröffentlicht auf der Homepage der IHK Gießen-Friedberg (www.giessen-friedberg.ihk.de) unter der Rubrik Unternehmensgründung oder kann angefordert werden bei Tina Teschke, E-Mail: teschke@giessen-friedberg.ihk.de, Tel.: 06031 609-2510.

 

27.10.2014 
Quelle: Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg