Boten intensive Beratung zu den Fördermöglichkeiten des Landes (v.l.): Dr. Manfred Felske-Zech, Ilga Vis und Heike Schramm (beide Hessen Trade & Invest), Sabine Wilcken-Görich (Wirtschaftsförderung Stadt Gießen), Tanja Göb-Zeizinger  und Olaf Jüptner (beide Hessen Trade & Invest), Antje Bienert (TIG) sowie Thomas Peter (WI-Bank). Ein weißer Pavillon auf dem Parkplatz machte weithin sichtbar, dass im Technologie- und Innovationszentrum Gießen (TIG) etwas nicht Alltägliches geboten wurde. Gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen des Landkreises und der Stadt Gießen sowie der TIG GmbH lud Hessens Wirtschaftsförderung Hessen Trade & Invest Unternehmerinnen und Unternehmer ein, sich vor Ort über die Fördermöglichkeiten des Landes zu informieren.

Auch Rüdiger Grundt nahm dieses Angebot wahr. Sein Unternehmen, die Wettenberger inotec AP GmbH, produziert seit 1996 sehr erfolgreich Systeme zur Materialprüfung. Mit dem neuesten Produkt, dem Smart Tester, können Eigenschaften wie Reißfestigkeit, Dehnbarkeit, Biegsamkeit und vieles mehr mit nur einem System geprüft werden.

Nachdem der Smart-Tester auf Fachmessen einem überwiegend inländischen Kundenkreis vorgestellt wurde, möchte Rüdiger Grundt den Markt auf das europäische Ausland erweitern. Doch die eigenen Vertriebsstrukturen reichen hierfür nicht aus. Auch gibt es im Unternehmen noch viele weitere innovative Ideen, die Entwicklung neuer Produkte zur Marktreife ist jedoch sehr kostenintensiv.

Auf solche höchst unterschiedlichen Fragestellungen war das Team der Roadshow vorbereitet. Seien es Investitionsprogramme, die Förderung von Forschung und Entwicklung oder die Suche nach Kontakten und Kooperationspartnern im Ausland: Für alle Fragestellungen waren kompetente Ansprechpartner vor Ort. Für Rüdiger Grundt ein willkommenes Angebot, das ihm eine Reise nach Wiesbaden ersparte.

„Solche Angebote sind wichtig für unsere Region“, stellt Dr. Manfred Felske-Zech, zuständig für Wirtschaftsförderung im Landkreis Gießen, fest. „Wir haben viele hoch innovative, aber kleine Unternehmen in und um Gießen, wo oft die Zeit fehlt, um wegen einer Beratung einen Tag lang zu verreisen.“ Sabine Wilcken-Görich, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen, ergänzt: „Die Entwicklung neuer Märkte entscheidet zunehmend über den Markterfolg. Doch viele Unternehmer wissen nicht, dass es auch auf diesem Gebiet Förderprogramme gibt, um die wirtschaftlichen Risiken zu mindern.“

„Gerade diese Beratungsangebote veranlassten einige Unternehmen zum Besuch der Roadshow.“ Deshalb hatte Antje Bienert, Geschäftsführerin der TIG GmbH, bei Hessen Trade & Invest darum geworben, dass die Roadshow 2014 in Gießen Station macht. „Wir brauchen ein solches Angebot vor Ort. Der hohe Andrang und die gute Resonanz sollten Anlass genug sein, dass die Roadshow auch 2015 bei uns Station macht.“

 

08.07.2014 
Quelle: Landkreis Gießen, Der Kreisausschuss