Migration in Gießen

Vielfalt und Wanderung zeichnen Gießen aus und machen die Universitätsstadt zu einer jungen, dynamischen und lebendigen Stadt. Studierende der Justus-Liebig-Universität und der Technischen Hochschule Mittelhessen prägen das Stadtbild und geben neue Impulse. Seit dem Zweiten Weltkrieg gaben viele Menschen, die vorübergehend oder dauerhaft in Gießen eine neue Heimat fanden, der Stadt kulturelle und gesellschaftliche Impulse. Heimatvertriebene, ausgereiste DDR-Bürger und Flüchtlinge sind nur einige Gruppen, denen die heutige Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen die Chance eines geordneten Starts in eine neue Zukunft bot und bietet. Viele dieser Menschen blieben in Gießen und haben zusammen mit sog. Gastarbeitern, Aussiedlern sowie ihren Nachkommen und natürlich zusammen mit den Ur-Gießenerinnen und Ur-Gießener dazu beigetragen, dass Gießen sich heute durch Offenheit und Toleranz auszeichnet.