Energieberichte der Stadtwerke Gießen AG

THG Emissionen pro Einwohner in Gießen (Stand 2016)

Die Stadtwerke Gießen haben 1988 mit dem „Gesamtenergiekonzept für die Stadt Gießen“ einen Weg vorgezeichnet, der konsequent weiter entwickelt wird. Die regelmäßig erstellten Energieberichte sollen über die umgesetzten Maßnahmen der letzten Jahre informieren und gleichzeitig den Weg für einen weiteren nachhaltigen und klimafreundlichen Ausbau der Energieversorgung der Stadt Gießen aufzeigen.

Die Stadt Gießen ist Mitglied des Klima-Bündnisses. Die Mitglieder haben sich die Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen als Ziel gesetzt und sind zum Erhalt der Regenwälder eine Partnerschaft mit den Indigenen Völkern des Amazonasbeckens eingegangen.
Das Klima-Bündnis hat eine einheitliche Bilanzierungsplattform für das Kommunale Energie- und CO2-Monitoring in Deutschland entwickelt. In dem Programm kann jetzt auch die regionale Strom- und Fernwärmeproduktion aus Kraft-Wärme-Kopplung erfasst werden. Die verschiedenen Energiearten lassen sich einfach, realitätsnah und individuell abbilden und auswerten.

Die CO2-Emissionen auf Basis der Energieverbrauchsdaten lag für das Stadtgebiet Gießen im Jahr 1990 bei 765.420 Tonnen CO2-Äquivalent. Im Jahr 2016 wurden 605.336 Tonnen emittiert. Dies ist eine Verminderung der Emissionen um ca. 21 %. Bis 2020 müssen weitere 19 % eingespart werden um den Zielwert von 460.000 Tonnen zu erreichen. Durch die dezentrale und gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme werden THG-Emissionen eingespart. Die Emissionsminderung ist auf den konsequenten Ausbau des Wärmenetzes der Stadtwerke Gießen und der Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung sowie den Einsatz regenerativen Brennstoffen zurückzuführen.

Details sind in den Energieberichten zu finden: