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Rund eine Million Unternehmen in der EU haben Schwierigkeiten, im Ausland Schulden einzutreiben. Das soll sich mit neuen EU-Regeln künftig ändern. Die zuständigen EU-Minister nahmen nach einer Übereinkunft mit dem Europäischen Parlament den sogenannten Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung an. Er soll es Gläubigern ermöglichen, den geschuldeten Betrag auf einem Schuldnerkonto sperren zu lassen. Damit soll verhindert werden, dass Schuldner Geld von ihrem Konto abheben oder ihr Vermögen beiseiteschaffen, bevor eine gerichtliche Entscheidung erwirkt und vollstreckt wird.

Die Verordnung wird in allen EU-Ländern mit Ausnahme von Großbritannien und Dänemark gelten. EU-Kommissar Johannes Hahn, zuständig für Justizangelegenheiten, begrüßte die Entscheidung: In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauchten Unternehmen schnelle Lösungen um ausstehende Schulden einzutreiben. Die Annahme sei eine gute Nachricht für Europas kleine und mittlere Unternehmen und die Wirtschaft als Ganzes.

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03.06.2014 
Quelle: Hessen Trade & Invest GmbH