Kunstleitpfosten zur LA21-Wanderausstellung

Kunstleitpfosten sollen wegbegleitend farbenfrohe Begrüßungs- und Willkommens-Symbole für Besucher der Universitätsstadt Gießen im Zeichen der Landesgartenschau 2014 sein.

Einige Pfosten werden zur Wiedererkennungs-Leit-Idee auch im Gelände der Landesgartenschau aufgestellt. Hierbei übernimmt aber ein Pfosten eine besondere Aufgabe; er soll auf eine Ausstellung in der Ausstellung hinweisen. Diesen Gag haben sich die Akteure der Lokale Agenda 21-Gruppe „Natur- und Umweltschutz“ einfallen lassen. Ihre Kreation ist ein kletternder Laub- oder Wetterfrosch, der die Pfostenspitze erklommen hat und den Besuchern lustig zuwinkt, um auf sich aufmerksam zu machen, aber gleichzeitig auf  „GÄRTNERN OHNE TORF“ hinweist. Eine gleichlautende Ausstellung findet innerhalb des Landesgartenschau-Geländes im sog. Gartenforum statt. Gezeigt wird sie in drei Etappen am Eröffnungswochenende, zwischen den Feiertagen (29.05-18.06) und im September (06.-15.09). Immer dann, wenn dieser Leitpfosten unweit vom Gartenforum aufgestellt ist, ist die Ausstellung zu besichtigen. Das aktuelle Umweltthema „GÄRTNERN OHNE TORF“ wird erstmals in Rahmen einer überregionalen Gartenschau präsentiert. Diese einmalige Chance, dass hier das Thema zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort vor der richtigen Zielgruppe durch eine Ausstellung im Gesamtzusammenhang über Moore, Torf und Alternativen leicht verständlich erklärt und erläutert wird, wollten sich die Agenda-Akteure nicht nehmen lassen. Es ist eine pfiffige „Aufklärungskampagne“, die den interessierten Besucher an vielen Stellen sicherlich über so manche Vorgänge erstaunen lässt und welchen Hintergrund der lapidare Satz „GÄRTNERN OHNE TORF“ hat, um letztlich diesen Ausspruch zu beherzigen und in die Tat umzusetzen!

Diese Ausstellung sollte man gesehen haben; lasse Sie sich überraschen!