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Der Magistrat der Universitätsstadt Gießen verleiht in diesem Jahr wieder die Hedwig-Burgheim-Medaille in Anerkennung und Würdigung hervorragender Verdienste um Verständigung und Verständnis zwischen den Menschen und im verpflichtenden Gedenken an die bis heute fortwirkende segensreiche Tätigkeit der jüdischen Pädagogin Hedwig Burgheim. Hedwig Burgheim leitete von 1920 bis 1933 das Fröbel-Seminar (Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen) in Gießen und wurde im Jahr 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.

Wie Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz mitteilt, freut sich der Magistrat über Vorschläge aus der Bevölkerung und bittet, diese bis zum 10. April 2014 wie folgt zu adressieren:
Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Rathaus, Berliner Platz 1, 35390 Gießen
(E-Mail: dietlind.grabe-bolz@giessen.de).

Die Hewig-Burgheim-Medaille soll in erster Linie an Personen aus dem mittelhessischen Raum, dem Wirkungsbereich Hedwig Burgheims, verliehen werden.