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In 100 Tagen wird die 5. Hessische Landesgartenschau in Gießen feierlich eröffnet. Auf dem Gelände und in der Geschäftsstelle der LGS wird auf Hochtouren gearbeitet, damit alles pünktlich fertig wird.

Die Vorbereitungen gehen gut voran in der Wieseckaue, wo sich am 26. April 2014 zum ersten Mal die Tore zur Landesgartenschau Gießen öffnen werden. In allen Abteilungen beginnt derzeit der Schluss-Spurt. So sind für die 163 Tage dauernde Schau bereits 1200 geplante Konzerte, Aufführungen oder Vorträge im Veranstaltungskalender verzeichnet. Sie sind im Internet unter www.landesgartenschaugiessen.de zu finden. Mit wenigen Künstlern und Veranstaltern wird noch verhandelt. „Aber über 95 Prozent der Verträge sind unter Dach und Fach“, bestätigt Volker Schwarz vom Veranstaltungsmanagement. Auch das mittlerweile notwendige Sicherheitskonzept, für das die Abteilung ebenfalls zuständig ist, wird derzeit fertig gestellt. Darin sind die Rahmenbedingungen für die Großveranstaltung abgesteckt. Die Fluchtwege, die Rettungswege der Feuerwehr und andere Vorgaben sind darin festgelegt.

Damit sich die Gruppenbesucher der Gartenschau im Gelände besonders willkommen fühlen, werden derzeit 50 Gästeführer ausgebildet. Sechs Monate lang lernen sie Wissenswertes rund um die Schau und ihre Stadt. Derzeit ist bereits die Hälfte der Unterrichtseinheiten abgeschlossen. Die Ausbildung endet im März mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung.

In der Wieseckaue selbst ist bereits vieles fertiggestellt, was die Besucher zum genauen Hinschauen und Genießen einladen soll. Für die erste Blütenpracht im Frühjahr sind mehr als 270.000 Blumenzwiebeln gesteckt. Auch die Staudenbeete in der Wissenschaftsachse, einem der botanischen Herzstücke des kommenden Gartenfestes, und weitere Stauden im Freiland sind gepflanzt. Derzeit werden die Beete für den Wechselflor vorbereitet, in denen die Pflanzen Anfang April gesetzt werden.
Baulich fehlen nur noch Kleinigkeiten wie das Holzdeck am Kleinen Teich, für das gerade die Erdarbeiten und die Schotterung laufen. Die Arbeiten werden je nach Witterung mehrere Wochen dauern. Am Platz THM werden derzeit die drei Mastleuchten angebracht, die aus zwölf Metern Höhe die Fläche beleuchten werden. Auch das Geländer zwischen den beiden Ebenen wird fertiggestellt. Gearbeitet wird außerdem noch in den Wissenschaftsgärten, in denen die Fundamente für die Aufbauten fertiggestellt sind. Diese, darunter eine große Holzkonstruktion für den Paradiesgarten, folgen in den nächsten Wochen. An den Spielplätzen sind die meisten Einbauten montiert, nur das Kletterei, das per Kran aufgestellt werden muss, wird demnächst noch geliefert. Auch die Kunstbänke, die auf die einzelnen Partnerstädte Gießens verweisen, sind bereits aufgestellt. Um sie herum, wie auch am Standort der Lichtkirche und am Platz zu den Kleingärten, laufen die letzten Belagsarbeiten. Für den richtigen Belag wird zudem rund um das Bistro am Neuen Teich gesorgt, wo der Platz mit wassergebundener Wegedecke hergestellt und gleichzeitig die Spundwände auf die richtige Höhe gebracht werden. Dabei errichten die Arbeiter auch die Konstruktion der Sichtschutzwand zum Röhricht.

Der Pavillon für das künftige Café am Neuen Teich, steht bereits. Ein Festzelt an den Molekulargärten und ein weiteres Zelt an der Blumenhalle folgen im März. Sie werden allesamt von der GCS Großveranstaltungs- und Cateringservice GmbH, einem Caterer mit umfassender Gartenschauerfahrung, betrieben. Auch für einen Sicherheitsdienst hat sich die LGS mittlerweile entschieden. Das Personal für die Kassen-, den Einlass- und den Nachtdienst stellt ein Unternehmen aus Frankfurt, das ebenfalls bereits über Gartenschauerfahrung verfügt. Die dazugehörigen Kassenhäuschen sowie weitere temporäre Bauten wie die Toilettencontainer sollen Anfang März im Gelände aufgebaut werden. Dann wird es nicht mehr lange dauern, und die Besucher können kommen.

 

Landesgartenschau 2014

 

15.01.2014 
Quelle: Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH