Verbraucherzentrale Hessen - Logo2014: Neues Jahr – neue Regelungen

Zum Jahreswechsel müssen sich Verbraucher wieder auf viele gesetzliche Neuregelungen einstellen. Zudem werden weitere für Verbraucher relevante Änderungen im Laufe des Jahres 2014 in Kraft treten. Die Verbraucherzentrale Hessen hat auf ihrer Internetseite www.verbraucher.de die wesentlichen Änderungen zu Geld und Kredit, Energie und Verkehr, Pflege und Gesundheit, Lebensmittel und Ernährung, Internet und Kommunikation, Steuern und Recht sowie Einkommen und Abgaben zusammengestellt. Vom Freitag, 03.01.2014 an ist die Beratungsstelle Gießen der Verbraucherzentrale Hessen in der Südanlage 4 (neben der Kongresshalle) wieder zu den gewohnten Zeiten - Di, Mi + Fr 10-13 Uhr und Di + Mi 14-17 Uhr - geöffnet.

Ab Februar 2014 heißt es bei Überweisungen und Lastschriften: Alles läuft nach den SEPA-Regeln. Allein die elektronische Gesundheitskarte mit Chip und Foto öffnet nach dem Jahreswechsel noch die Tür zum Behandlungszimmer. Hartz IV-Bezieher bekommen mehr Geld. Riester-Sparer dürfen sich über verbesserte Konditionen bei der Finanzierung von Wohneigentum freuen. Der Standardbrief wird hingegen wieder teurer.

Im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie über Rechte der Verbraucher (Verbraucherrechterichtlinie) werden viele wichtige Verbraucherrechte neu geregelt. So müssen sich Online-Käufer ab 13. Juni 2014 auf EU-weit gültige Regeln beim Einkauf im Internet einstellen. Sie betreffen den Widerruf, die Widerrufserklärung, die Rücksendefrist, die Erstattung des Kaufpreises und die Versandkosten. Mobiltelefonierer, die im EU-Ausland unterwegs sind, können sich ab Sommer über niedrigere Minutenpreise für Telefonate und geringere Kosten für den Versand von SMS freuen. Autofahrer müssen sich durch ein neues Punktesystem navigieren. Und Schuldner können schneller den wirtschaftlichen Neuanfang starten – aber nur, wenn sie hohe Hürden überwinden.

Auch für Energieverbraucher ändert sich einiges: Die novellierte Energieeinsparverordnung bringt ab Mai 2014 in mehreren Schritten Neuerungen beim Energieausweis sowie bei Neubauten und Heizkesseln. Laut Heizkostenverordnung müssen Vermieter für eine korrekte Abrechnung der Betriebskosten bis spätestens 1. Januar 2014 geeichte Warmwasserzähler und Heizwärmemessgeräte verwenden. Die Frist, bestimmte Photovoltaik-Anlagen nachzurüsten, läuft ab. Die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) wird im Jahr 2014 voraussichtlich auf einen neuen Höchstwert von 6,24 Cent je Kilowattstunde steigen. Steuern die Verbraucher nicht gegen, werden die Stromrechnungen also deutlich steigen.

Den kompletten Überblick über die wichtigsten Neuerungen in 2014 gibt’s im Internet auf der Homepage der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de zum Lesen und Herunterladen.

 

18.12.2013 
Quelle: Verbraucherzentrale Hessen