FördermittelWeil das Interesse ungebrochen ist, lädt die Hessen Trade & Invest GmbH nach dem Auftakt-Event im Juni 2013 zu weiteren Veranstaltungen ein, um ausführlich über „Horizon 2020“, das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU, zu informieren.

„Horizon 2020“ startet am 1. Januar 2014. Mit einer Laufzeit von 2014 bis 2020 und einem Volumen von rund 70 Milliarden Euro wird es viele attraktive Fördermöglichkeiten für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bieten. Es wird alle forschungs- und innovationsrelevanten Förderprogramme der Europäischen Kommission zusammenführen. Ziel des Programms ist, durch Forschung und Innovation mehr Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in Europa zu schaffen.
In Horizon 2020 können Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefördert werden – von der Grundlagenforschung über anwendungsnahe Entwicklung bis zur Markteinführung. In internationalen Kooperationsprojekten soll die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gestärkt werden. Die EU möchte insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in die Projekte einbeziehen.

„Kooperationen mit europäischen Partnern stellen gerade für Unternehmen eine wertvolle Chance dar, neue Märkte zu erschließen und sich damit strategische Wettbewerbsvorteile zu sichern. ‚Horizon 2020‘ bietet dafür eine exzellente Basis. Das Enterprise Europe Network Hessen der Hessen Trade & Invest GmbH unterstützt die hessischen Unternehmen, diese Chancen wahrzunehmen. Es informiert und berät zu Beteiligungsmöglichkeiten in ‚Horizon 2020‘ und hilft bei der Antragstellung“, so Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH.

Bei der Veranstaltung am 21. November im Museum für Kommunikation in Frankfurt standen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als eine der wichtigsten Zukunftsbranchen in Hessen im Fokus. Hier gewährten die Veranstalter Enterprise Europe Network Hessen, Hessen-IT und House of IT gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle IKT und weiteren Partnern Einblicke in „Horizon 2020“ und informierten Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft über Schwerpunkte sowie neue Förderchancen im Bereich IKT.

Zwei Praxisvorträge verdeutlichten den Teilnehmern die Chancen, die sich aus einer Beteiligung an europäischen Forschungsprojekten ergeben können. Professor Martin Przewloka von der SAP AG und Stephan Heim vom Deutsche Telekom Chair of Mobile Business & Multilateral Security an der Goethe-Universität Frankfurt berichteten über ihre Erfahrungen und den Nutzen, den sie aus Projekten für ihre Forschung und Vernetzung in den Vorgängerprogrammen gewonnen haben.

Weitere Veranstaltungen zu „Horizon 2020“ sind geplant:
Zum Thema Lebenswissenschaften können sich interessierte Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft am 12. Dezember auf dem Campus Niederrad in Frankfurt informieren. Gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften und der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstaltet das EEN Hessen einen Informationsvormittag zu diesem Thema.

Vom 5. bis 6. Februar 2014 bietet das Enterprise Europe Network einen zweitägigen Workshop zur erfolgreichen Antragstellung in Horizon 2020. Ziel des Workshops ist es, Teilnehmern Informationen, Methoden und Prozesse an die Hand zu geben, mit denen Sie ihre Antragstellung zielgerichtet und effektiv gestalten können.

Weiterführende Informationen unter www.een-hessen.de/Horizon2020
04.12.2013 
Quelle: Hessen Trade & Invest GmbH