Absperrband vor einer Gefahrenzone

Bei Arbeiten auf einem Grundstück in der Paul-Schneider-Straße in der Gießener Weststadt wurde gestern (21.11.2013) gegen 16.30 Uhr eine 50 Kilogramm Fliegerbombe gefunden. Es besteht nach Aussage des Kampfmittelräumdienstes keine aktuelle Gefährdung, allerdings solldie Bombe noch am heutigen Nachmittag durch die Experten entschärft werden.

Aus Sicherheitsgründen muss während der Entschärfung in einem Umkreis von mindestens 300 Metern abgesperrt und geräumt werden. Die Anwohner der Paul-Schneider-Straße in der direkten Nähe zum Fundort der Bombe sowie Bewohner einiger Häuser in der Carlo-Mierendorff-Straße, der Wilhelm-Leuschner-Straße und einige Anwohner der Krofdorfer Straße müssen ab 14 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Die betroffenen Haushalte werden durch Lautsprecherdurchsagen und persönliche Ansprache von Haus zu Haus von den Einsatzkräften informiert. Sobald der Bereich evakuiert ist, soll durch die Kampfmittelräumer die Entschärfung der Bombe erfolgen und etwa eine Stunde dauern.

Auch Straßen und Wege müssen während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt werden. Im öffentlichen Personennahverkehr sind die Buslinien 801 und 802 betroffen und werden umgeleitet.

Aufenthaltsraum in der Herderschule und Hotline eingerichtet

In der Halle A der Herderschule, neben dem Westbad gelegen, steht ab 15 Uhr ein Aufenthaltsraum für Betroffene zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt über den Gleiberger Weg. Ab 13.30 Uhr Uhr wird unter der Rufnummer 0641 7006-5555 bei der Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet.

Es wird empfohlen, ab den Nachmittagsstunden den Bereich der Gießener Weststadt weiträumig zu umfahren und die Umleitungsempfehlungen im Radio zu berücksichtigen.

 

22.11.2013 
Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen