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Am Dienstag, 19. November 2013, 9:00 bis 14:00 Uhr, findet im Jugend- und Kulturzentrum Jokus dieFortbildung zu dem Thema „Jungen im Kontext sozialer Netzwerke – Fortbildung für Jungenarbeiter“ in Kooperation mit dem AK „Jungen- und Männerarbeit“ statt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro.

Soziale Netzwerke sind für Jugendliche ein fester Bestandteil ihres Alltags. So wächst der durchschnittliche Netz-Freundeskreis von Jugendlichen in Deutschland der aktuellen JIM-Studie zufolge ungebrochen. Im Mittel haben die Jugendlichen dort derzeit im Schnitt 272 Freunde, bei der Erhebung im Jahr zuvor waren es noch 206. 57 Prozent der 12- bis 19-jährigen sind der Studio zufolge täglich im Social Web unterwegs. 78 Prozent der Jugendlichen nutzen Social Networks mindestens mehrmals in der Woche. Im Schnitt melden sie sich im Alter von 12,7 Jahren das erste Mal in einer Netz-Community an. Wie verschiedene Studien zeigen, ist die Nutzung sozialer Netzwerke von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern unterschiedlich. Jungen und Männer suchen in erster Linie die Herausforderung eines „sozialen Wettbewerbs“. Männliche Facebook-Nutzer wollen coole Applikationen besitzen und teilen, die ihren Stand innerhalb des Freundesnetzwerks aufwerten. Für Männer geht es oft darum, wer der Beste ist, so eine australische Studie. Die Fortbildung zeigt das unterschiedliche Nutzungsverhalten auf und hat den Blick auf die Jungen gerichtet. Die pädagogischen Herausforderungen für die Arbeit mit Jungen werden erläutert und Handlungsansätze für die Arbeit mit Jungen vorgestellt.

Zum Thema „Tippen, Wetten, Zocken: Jugendliche und Glücksspiele“ bietet das Jugendbildungswerk der  Universitätsstadt Gießen am Mittwoch, 20. November 2013, von 9:00 bis 13:00 Uhr, eine Fortbildung für haupt- und nebenberufliche sowie ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit im Jugend- und Kulturzentrum Jokus an. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Fachstelle für Suchtprävention des Suchthilfezentrums Gießen der Arbeitsgemeinschaft Rauschmittelprobleme e. V. und dem Jugendschutz der Universitätsstadt Gießen statt. Die Veranstaltung ist als Fortbildung zur Verlängerung der JULEICA anerkannt und die Teilnahme ist kostenlos.

Die Popularität von Glücksspielen bei Jugendlichen nimmt zu. Die Anreize, wie Spaß, Spannung und der erhoffte Gewinn verlocken zum oft illegalen Spiel. Hierbei sind sich Jugendliche meist der Gefahren nicht bewusst. Die alte Problematik um das Glücksspiel hat neue Gesichter bekommen. Pädagogen sind heute gefordert ihren Focus zu schärfen, um Jugendliche auf dem Weg zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Glücksspielen begleiten zu können. In dieser praxisnahen Fortbildung erfahren die Teilnehmer etwas über die Hintergründe, die Ausprägung, das Ausmaß und die Gefahren des Glücksspiels. Sie lernen Ansätze und Methoden der Glücksspielsuchtprävention kennen.

Am Freitag, 31. Januar 2014, findet von 9:00 bis 16:00 Uhr, die Fortbildung „Wendo – Selbstbehauptung für Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit“ im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, statt. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 15 Euro. In der täglichen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen Pädagoginnen immer wieder einmal in kritische Situationen, die bedrohlich oder gar gefährlich werden können. Hier gilt es die Situationen realistisch einzuschätzen sowie zielbewusst und entschlossen zu handeln. WENDO (WomEN DO it!) wurde in den 70er Jahren in den USA und Kanada entwickelt und heißt übersetzt der Weg der Frauen. Hinter dem Namen WENDO steht ein ganzheitliches und frauenparteiliches Konzept, um das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Frauen und Mädchen zu stärken. Zu effektiver Selbstverteidigung gehört daher eine Auseinandersetzung mit Angst, Passivität und Hemmungen sich zu wehren. WENDO setzt auf sich Durchsetzen und Wehren mit Sprache, Stimme und Körperhaltung im Vorfeld jeglicher körperlichen Auseinandersetzung. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit die eigenen Stärken und Grenzen zu erkennen, um in Krisensituationen adäquat handeln zu können. So können Konflikte und Bedrohungssituationen in einem deeskalierenden Sinne erfolgreich gelöst werden. Das Selbstbehauptungstraining beinhaltet Übungen zu Körpersprache, Rollenspiele, Gespräche, Intuitions- und Entspannungsübungen sowie Atem- und Stimmübungen.

Ebenfalls wieder angeboten wird die Veranstaltung „JULEICA – Grundausbildung für die Jugendleiter-Card“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Jugendpflege der Universitätsstadt Gießen im Jugend- und Kulturzentrum Jokus statt. Termine und Kosten bitte erfragen. Das Seminar bietet eine grundlegende Qualifizierung von ehrenamtlichen und nebenberuflichen Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Veranstaltung greift zentrale Themen auf, die in der praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort von Bedeutung sind. Sie bietet Anregungen, Hinweise und Hilfen. Inhalte sind Gruppenleitung und -prozesse, Konfliktmanagement, Aufsichtspflicht und Haftung, Projektplanung und die Finanzierung von Projekten. Die Teilnehmenden erhalten einen Qualifikationsnachweis, der zur Beantragung der Jugendleiter-Card berechtigt.

 

Anmeldungen und Fragen können an das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, Telefon 0641 306-2497, Telefax: 0641 306-2494 oder per E-Mail: jbw@giessen.de gerichtet werden.

 

www.jbw-giessen.de