Prof. Dr. Peter Tillmann

Ranking des Handelsblattes: Makroökonom der JLiebig-Universität Gießen auf Platz fünf mit hervorragenden Forschungs- und Publikationsleistungen 

Es geht um die großen wirtschaftlichen Fragen etwa in der Geldpolitik oder Wachstumstheorie. Umso erfreulicher, dass sich in der deutschen Volkswirtschaftslehre (VWL), und gerade auch in der Makroökonomie, einiges getan hat, wie das Handelsblatt bestätigt. Eine große Anerkennung vom Handelsblatt geht dabei auch an die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU): Prof. Dr. Peter Tillmann, Professor für Monetäre Ökonomik im Fachbereich 02 – Wirtschaftswissenschaften, zählt zu den deutschen Top-Ökonomen.

Im Handelsblatt Ökonomen-Ranking 2013 bei den unter 40-Jährigen liegt der Gießener Wirtschaftswissenschaftler, der sich neben Geldpolitik auf empirische Makroökonomik und Finanzmärkte spezialisiert hat, auf dem hervorragenden Platz 5. Gewürdigt werden damit Tillmanns Forschungsleistungen und Publikationen.

Das Handelsblatt Ökonomen-Ranking gibt einen Überblick über die forschungsstärksten Volkswirte in Deutschland und die besten deutschen Volkswirte im Ausland. Basis des VWL-Rankings sind die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Ökonomen in Fachzeitschriften.

Prof. Dr. Peter Tillmann, Jahrgang 1973, ist seit 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Monetäre Ökonomik an der JLU. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Bonn und Edinburgh.  In der Promotion 2003 an der Universität zu Köln beschäftigte er sich mit der empirischen Analyse internationaler Finanzmärkte mit modernen zeitreihenöko-nometrischen Verfahren. Es folgte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Internationale Wirtschaftspolitik der Universität Bonn. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem in das Forschungszentrum der Deutschen Bundesbank und an die University of California Santa Cruz.

Die aktuellen Arbeitsgebiete von Prof. Tillmann liegen im Bereich der Geldpolitik und der monetären Makroökonomik. Er beschäftigt sich beispielsweise mit der Frage, wie die optimale Geldpolitik unter Unsicherheit seitens der Zentralbank aussehen sollte oder wie der Transmissionsmechanismus geldpolitischer Impulse funktioniert. Dabei spielt vor allem die empirische Analyse makroökonomischer Zusammenhänge eine zentrale Rolle in seinen Forschungsarbeiten.  Vor seiner Berufung nach Gießen war Prof. Tillmann als Senior Economist in der Konjunkturabteilung der Schweizerischen Nationalbank in Zürich beschäftigt, wo er die angewandte Seite der geldpolitischen Forschung kennenlernte.

 

Quelle: Justus-Liebig-Universität, Gießen