Regionale Kooperationen
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„Wir wollen Akteure aus Wirtschaft, Fördereinrichtungen und Hochschule so zusammenführen, dass daraus Impulse für künftige Kooperationen resultieren.“ So formulierte TH-Präsident Prof. Dr. Günther Grabatin das Ziel der Veranstaltung „Automotive in Mittelhessen“, zu der die Technische Hochschule Mittelhessen gemeinsam mit der IHK-Innovationsberatung und dem TechnologieTransferNetzwerk Hessen nach Gießen eingeladen hatte.

Prof. Dr. Udo Jung stellte den etwa 50 Gästen die Automotive-Aktivitäten der THM vor. Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche arbeiten im Kompetenzzentrum für Verkehr – Mobilität – Automotive unter anderem an Themen wie Antriebstechnik, Leichtbau und Betriebsfestigkeit oder Crash- und Insassensicherheit.

Dr. Martin Hillebrecht von der Fuldaer EDAG referierte über „Elektromobilität und Leichtbau“. Das Unternehmen, nach eigenen Angaben weltweit größter unabhängiger Engineering-Dienstleister für die Automobilindustrie, suche auf verschiedenen Fachgebieten die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien. Die THM decke ein breites Forschungsspektrum ab und sei in der Region ein bevorzugter Partner.

Über die Entwicklung zukünftiger Bremssysteme sprach Dr. Hans-Jörg Feigel von Continental in Frankfurt. Die Firma habe mit der Technischen Universität Darmstadt ein Rahmenabkommen für Kooperationsprojekte geschlossen. Einen solchen Vertrag strebe er auch für die Zusammenarbeit mit der THM an.

Udo Jung vom Friedberger Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie hatte die Veranstaltung initiiert. Der Hochschullehrer sieht das Treffen als ersten Schritt zu einer kontinuierlichen Kooperation mit regionalen Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie. Dabei gehe es zum einen um die Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Zum anderen erwartet er Anregungen aus der Praxis für die Weiterentwicklung der Ingenieurstudiengänge an der TH Mittelhessen.

 

11.07.2013 
Quelle: Technische Hochschule Mittelhessen