Bild Ausstellung Müllmonster

Die Müllmonster sind unter uns – Der einmal "andere" Umgang mit Müll - Junge Künstler der Georg-Büchner-Schule stellen sich und ihre Kunstwerke vor

Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich stelle die Ausstellung „Müllmonster“ und gleichzeitig die jungen Künstler der Georg-Büchner-Schule vor. Initiiert wurde das Projekt von Frauke Emmenthal (Stadtsoziologin) im Rahmen der Aktion „Hin: und weg - für eine saubere Nordstadt“ zusammen mit dem Amt für Umwelt und Natur und dem Stadtreinigungs- und Fuhramt der Stadt Gießen; gefördert vom Bund-Länder-Programm Soziale Stadt.

Das Ziel ist, Kinder im Grundschulalter für das Thema Müll im öffentlichen Raum zu sensibilisieren, hier einmal nicht den Müll anderer wegräumen, sondern im Gegenteil, aus Müll etwas erschaffen. Wochenlang wurde Ende 2012 Müll gesammelt, begutachtet und bearbeitet. Im Kunstunterricht wurden von den 17 Schülern der Klasse 4 a der Georg-Büchner-Schule mit viel Fantasie die sogenannten Müllmonster gebaut. Laut Schulleiterin Harriet Kühnemann war es Viel Arbeit und eine echte Erfahrung. Die Mühe und Arbeit der Schülerinnen und Schüler sollte nun entsprechend gewürdigt werden.

Aus Brandschutzgründen konnten leider nicht die Originale ausgestellt werden. Zum Pressetermin konnten aber zumindest einzelne Objekte in Natura gezeigt werden.

Von Marion Lorengel vom Amt für Umwelt und Natur der Stadt wurden die fantasievollen „Müllmonster„ fotografiert und auf Plakaten mit den Namen der jungen Künstlerinnen und Künstler und Hinweisen der verwendeten Abfall-Materialien festgehalten. Für zwei Wochen zeigte die Ausstellung als Beispiel des spielerischen Umgangs mit dem Thema „Müll im öffentlichen Raum“ - eine weitere Facette des kreativen Aktionsbündnisses Hin: und weg - im Stadthaus.

Zum aktiven Umgang mit dem Thema „Müll“ gehörte sogar noch mehr: Ende letzten Jahres konnten die Schüler im Unterricht begleitet durch Frauke Emmenthal bei Spielen zur Mülltrennung ihr Wissen zeigen und viel dazulernen (siehe Bericht Müllmonster).

Auch wurde auf Empfehlung des städtischen Umweltamtes ein Walt- Disney-Film „WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ im Unterricht angeschaut. Die Kinder berichten über den Film, der in einer fernen Zukunft spielt: die Erde ist durch Umweltverschmutzung aufgrund des gesteigerten Massenkonsums und der damit einhergehenden Vermüllung unbewohnbar geworden. Die Menschen haben die Erde daher bereits vor Jahrhunderten in einem vollständig autarken Raumschiff verlassen. Ein Heer von Müllrobotern des Typs WALL·E wurde zurückgelassen, um aufzuräumen. Eigentlich war für diese Aktion ein Zeitraum von fünf Jahren angesetzt, doch im Jahre 2805, nach 700 Jahren des Müllsammelns und der Müllverarbeitung, ist „WALL·E“ der einzige noch funktionierende Aufräumroboter und die Erde noch immer eine desolate Müllhalde.

Hier die Künstler und ihre Monster auf Plakaten:

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Ausstellung Müllmonster - Plakat1
Ausstellung Müllmonster - Plakat1
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Ausstellung Müllmonster - Plakat 2
Ausstellung Müllmonster - Plakat 2
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Ausstellung Müllmonster - Plakat 3
Ausstellung Müllmonster - Plakat 3
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Ausstellung Müllmonster - Plakat 4
Ausstellung Müllmonster - Plakat 4

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Ausstellung Müllmonster - Plakat 5
Ausstellung Müllmonster - Plakat 5
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Ausstellung Müllmonster alle
Ausstellung Müllmonster alle
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Ausstellung Müllmonster - rechts die Bürgermeisterin
Ausstellung Müllmonster - rechts die Bürgermeisterin