Eingriffe in die Natur

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Eingriffe in Natur und Landschaft im Sinn des Gesetzes sind Veränderungen der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen im Außenbereich. Dazu gehört z. B. die ungenehmigte Anlage von Gärten und Wochenendhäusern, das Aufstellen von Wohn- oder Bauwagen sowie die Errichtung von Unterständen und Einfriedungen jeder Art. 

Die ordnungsgemäße land-, forst- und fischereiwirtschaftliche Bodennutzung ist nicht als Eingriff anzusehen, soweit die Ziele und Grundsätze des Naturschutzes und der Landschaftspflege berücksichtigt werden.

Genehmigung von Eingriffen

Generell ist für jeden Eingriff in Natur und Landschaft eine Genehmigung erforderlich. Diese muss bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt werden. Es ist das Ziel, die Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und Landschaftsbildes so gering wie möglich zu halten. Von besonderer Bedeutung sind die Belange des Artenschutzes und des Landschaftsbildes.

Erfolgt ein rechtswidriger Eingriff in Natur und Landschaft, so muss die Untere Naturschutzbehörde die Fortsetzung des Eingriffes untersagen. Ist eine nachträgliche Genehmigung nicht möglich, so muss der Verantwortliche den alten Zustand wieder herstellen.

illegal zersiedelter Außenbereich