Amphibien

Amphibienarten und -vorkommen in der Stadt Gießen
  • Feuersalamander (Salamandra salamandra): selten bis verbreitet
  • Bergmolch (Triturus alpestris): häufig
  • Teichmolch (Triturus vulgaris): häufig
  • Kammmolch (Triturus cristatus): selten bis verbreitet
  • Fadenmolch (Triturus helveticus): selten bis verbreitet
  • Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans): selten
  • Gelbbauchunke (Bombina variegata): selten bis verbreitet
  • Grasfrosch (Rana temporaria): häufig
  • Kleiner Teichfrosch (Rana lessonae): selten
  • Wasserfrosch (Rana esculenta): häufig
  • Seefrosch (Rana ridibunda): verbreitet
  • Laubfrosch (Hyla arborea): selten
  • Kreuzkröte (Bufo calamita): selten bis verbreitet
  • Erdkröte (Bufo bufo): häufig
     
Häufigkeit des Vorkommens einzelner Amphibien-Arten

Der Feuersalamander tritt an verschiedenen Stellen in geringer Dichte auf. Für ihn gibt es nur wenige geeignete Laichgewässer. Erdkröte, Grasfrosch, Teich- und Bergmolch sind häufig und treten an vielen Gewässern in großer Zahl auf. Die Bestimmung der Grünfroscharten ist oftmals recht schwierig. Der Wasserfrosch ist weit verbreitet und tritt fast überall auf. Der Seefrosch kommt in der Lahnaue, bei den ehemaligen Gail'schen Tongruben, im Naturschutzgebiet Aschborn und Uderborn bei Rödgen vor. Der seltenste Grünfrosch ist wohl der Kleine Teichfrosch, der in Wieseck und in der Nähe der Grünberger Straße nachgewiesen wurde.

Schutzmaßnahmen

Wenn es im Frühjahr wärmer wird, begeben sich die Frösche und Kröten auf Wanderschaft zu ihren Laichgebieten. Wegen der zahlreichen Straßen, die auf ihrem Weg liegen, werden ohne Hilfe des Menschen viele von ihnen zu Opfern des Straßenverkehrs. Deswegen werden in Gießen zur Zeit der Wanderung Straßen auf Grundlage des § 3 (2) des Bundesnaturschutzgesetzes gesperrt. Dieser Paragraph erlaubt die Anordnung besonderer Schutzmaßnahmen, um den Erhalt gefährdeter Arten zu sichern.

Straßensperren:

  • Udersbergstraße zwischen der B 49 und der L 3126
  • Sandschneise nördlich der drei Teiche (Wieseck)
  • Feldweg "Am Trieb"

Schutzzaun:

Wetzlarer Straße (L 3451) am "Hoppenstein" bei Kleinlinden
Der Aufbau des Zauns und das Einsammeln der Amphibien erfolgt durch die Naturschutzgruppe "AG Biotopschutz Schlammspringer".
 

Feste Leiteinrichtungen:

  • an der Pistorstraße
  • an der Europastraße