Bahnhofsvorplatz

Visitenkarte der Stadt

Bahnhofsvorplatz mit Busbahnhof

Der Bahnhofsvorplatz und ein Teilabschnitt der Bahnhofstraße wurden grundhaft erneuert und neu gestaltet.

Neben dem Straßenbau wurden von Juli 2012 bis Dezember 2013 auch umfangreiche Auswechslungen, Ergänzungen und Neuverlegungen von Versorgungs- und Entwässerungseinrichtungen ausgeführt sowie verschiedene Gebäude abgebrochen. Besondere Erwähnung verdient dabei der Abbruch der DB-Expressguthalle zur Schaffung von Busverkehrsflächen, der die Wiederherstellung der nord-östlichen Fassade des Bahnhofsgebäudes und der historischen Überdachung am Bahnsteig 1 erforderlich machte.

Der Bahnhofsvorplatz wurde zu einem leistungsfähigen und zeitgerechten Verkehrsknotenpunkt umgestaltet. Außer dem modernen Busbahnhof wurden Abstellmöglichkeiten für 400 Fahrräder - davon mehr als die Hälfte überdacht, ein Kurzzeitparkplatz und eine Kiss&Ride-Fläche geschaffen. Im Zuge eines PPP-Projektes erfolgte der Bau eines Parkhauses auf dem ehemaligen „Kohleplatz“ an der alten Post in unmittelbarer Nähe zum Bahnhofsgebäude.

Bei der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes lag besonderes Augenmerk auf dem Fahrgastkomfort und der Realisierung einer barrierefreien und sicheren Wegekette.

Erstmalig wurde in Gießen auch ein Dynamisches Fahrgastinformationssystem für Zug- und Busverbindungen eingerichtet.

Die Oberflächengestaltung, die Farbgebung der Belagsmaterialien und der Einrichtungsgegenstände sowie die Abfolge und Platzierung der Straßenbäume im städtischen Raum beziehen sich sehr stark auf die Dominanz des historischen Bahnhofsgebäudes und interpretieren die alten Stadträume in moderner, zurückhaltender Formensprache.