• Ein Rechtsanspruch auf eine Glückwunschurkunde besteht nicht.
  • Unterbrechungen des Arbeitsverhältnisses über einen in der Regel nicht länger als 2 Jahre dauernden Zeitraum führen nicht zum Verlust der Voraussetzungen für die Ehrung. Eine Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses bis zu 2 Jahren kann als Beschäftigungszeit angerechnet werden, wenn die Unterbrechung auf Gründen beruht, die von der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter nicht zu vertreten sind. Die Staatskanzlei behält sich eine Entscheidung darüber vor.
  • Bei Betriebsstilllegungen wird die vor dem Beginn der Stilllegung liegende Beschäftigungszeit bei der Beschäftigung im neuen Unternehmen angerechnet, wenn die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter bis zum Stilllegungstag ununterbrochen in dem alten Unternehmen tätig war. Dies ist im Antrag ausdrücklich zu bestätigen.
  • Scheidet eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter infolge Erwerbsunfähigkeit in der zweiten Hälfte des vierzigsten, fünfzigsten oder sechzigsten Arbeitsjahres aus, so wird dies bei der Berechnung der Beschäftigungszeit als volles Arbeitsjahr gerechnet.