Number of Silence
© Foto: Andreas Bender; Artwork: Jens Bambauer 

„Das Rad einer Trage ist zu sehen, die durch einen langen Flur geschoben wird. Eine festgeschnallte Hand versucht sich zu befreien.“(...) „An einem Arm der Person auf der Trage sind mehrere Drähte befestigt. Einer der Pfleger schließt ein Gerät an einen der Drähte an und drückt auf einen Knopf.“

SCHNITT

„(...) Nina kommt ins Zimmer. Dort steht schon ein großer Koffer für sie bereit. Sie öffnet ihn, legt Kleidungsstücke in den Schrank und die Kommode und baut ihren Arbeitsplatz auf (Fotoapparat, Pistole etc.)“

SCHNITT

„(...) Sie nähert sich der Person und geht um sie herum. Es ist ein älterer Mann in einem Anzug und weißem Hemd, das mit Blut bedeckt ist. Nina erstarrt für einen Moment, fasst sich wieder und durchsucht die Leiche“

Szenenausschnitte, die uns schon beim Lesen in Spannung versetzt haben. Was hat es mit all diesen Andeutungen auf sich? Am 11.12.13 14:15 Uhr bei der online-Premiere der Mystery-Thriller-Serie Number of Silence werden die ersten von ihnen aufwww.numberofsilence.com aufgedeckt. Diese Zeilen des Gießener Projekts haben uns neugierig gemacht und so durften wir schon erste Blicke ins Drehbuch werfen. Soviel vorab, es geht ab der ersten Minute in die Vollen und lässt erahnen, von welch spannendem und außergewöhnlichem Kaliber diese Serie ist.  „WTFG?! Was ist hier los?!“

Vorsicht, denn diese Serie hat Suchtpotenzial! Von Anfang an ziehen uns detaillierte Szenen knallhart mit in die Geschichte hinein. Wir fiebern mit und können die Fortsetzung gar nicht abwarten. Müssen wir aber leider. Alle ein bis zwei Monate sind die nächsten Folgen geplant. 

Wolkenkratzer in Stadtbildern wo normalerweise gar keine Gebäude sind. Hinter dem Gießener Rathaus ragt ein monumentaler Bau hervor. In Wetzlar wurden ganze Skylines erschaffen, dort, wo normalerweise noch nicht mal Häuser stehen. Die Filmcrew rund um das Team der Produktionsfirma Dobago spielt regelrecht mit unserer Region. Dunkle, abgelegene Wälder, Plätze der Wetzlarer Altstadt in getrübtem Laternenlicht, Gießener Museen oder Zimmer im Hotel Heyligenstaedt – auch überall dort heißt es für die Darsteller der Serie „Film ab!“.

Mit unter anderem Peter Gerst, Magdalena Kaim, Gunnar Seidel, Dirk Winter, Petra Soltau, Nadine Petry, Harald Pfeiffer und Manuel Struffolino haben die Macher rund um Regisseur Csongor Dobrotka eine Reihe erfahrener und regionaler Schauspieler für dieses Projekt an Land ziehen können. Was eigentlich wie ein monumentaler Blockbuster aussieht, entsteht als Herzensangelegenheit der Macher und Darsteller, die bei der Low-Budget-Produktion größtenteils auf ihre Gagen verzichten. Sie alle sie hat die besondere Geschichte und Darstellungsart für das regional geförderte Projekt gleich begeistert. 

In Paralleluniversen und verschiedenen Gegenwarten verwandeln sich Gießen und Wetzlar in eigens für die Serie zugeschnittene Filmkulissen. Hierzu hat das Gießener Produktionsteam von Dobago Film Architekturelemente aus Weltmetropolen wie New York und Tokio mit Gebäuden und Schauplätzen von Gießen und Wetzlar vermischt, um ihre ganz eigene Metropole zu schaffen.

Was ist die Wirklichkeit? Wem kann ich trauen? Was ist die Wahrheit? Bin ich die Person, die ich zu sein scheine? Das sind wohl nicht unbedingt Fragen, die sich „Normalsterbliche“ in einem geregelten Alltag stellen würden. Aber wer will schon eine Mysterythriller-Serie, in der alles normal ist?! Niemand!

Genau diesen Fragen müssen sich die drei Hauptcharaktere Nina Novak, Jan Berg und Viktor Glass in der zum Teil virtuell erschaffenen Welt von Number of Silence stellen. Denn schon bald hat jeder der Protagonisten für sich herausgefunden, dass ihre Erinnerungen an ihr Leben und damit auch ihr Leben selbst, verändert wurden. Sie begeben sich auf die Suche nach der Realität.

Ob und wie sie es schaffen und was sie erleben, könnt Ihr mit uns ab Mittwoch, den 11.12.13 14:15 auf www.numberofsilence.com herausfinden. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns auf den Start des Werks der jungen Gießener Filmschmiede Dobago Film.