Vereinbarung und Vermittlung
Die zuständige Stelle übernimmt die Vermittlung in einen Zusatzjob. Dazu schließt der persönliche Ansprechpartner mit den zu Vermittelnden eine Eingliederungsvereinbarung ab. Darin festgehalten sind die nötigen Maßnahmen und Leistungen, die bei der Wiedereingliederung in die Arbeit helfen sollen.

Die Teilnehmer erhalten eine schriftliche Mitteilung, welche Arbeitsgelegenheit ihnen zur Verfügung steht. Grundlage dafür ist in der Regel die oben genannte Vereinbarung.

Verpflichtung zum Zusatzjob
Kommt eine Eingliederungsvereinbarung nicht zustande, können die Betroffenen auch durch einen Verwaltungsakt zur Übernahme der Arbeitsgelegenheit verpflichtet werden, sofern diese zumutbar ist. Grundsätzlich ist den Hilfebedürftigen – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – jede Arbeit zumutbar, sofern der Ausübung kein wichtiger Grund entgegensteht.
Sollten die Hilfebedürftigen einen zumutbaren Zusatzjob ausschlagen, kann ihnen das Arbeitslosengeld II gekürzt werden (Kürzung der Regelleistung um 30 Prozent).

Junge Arbeitslose unter 25 Jahren müssen mit noch strengeren Sanktionen rechnen, falls sie einen Job ablehnen. Ihnen kann die Regelleistung komplett gestrichen werden, übrig bleiben in einem solchen Fall nur noch Miet-Erstattung und Sachleistungen.