• Antrag
  • Den Aktivierung- und Vermittlungsgutschein beantragen Sie bei Ihrer Agentur für Arbeit.
  • Stellen Sie einen formlosen Antrag persönlich im Gespräch, schriftlich (Brief, Fax), elektronisch (E-Mail) oder telefonisch unter Angabe Ihrer Kunden-Nummer.
  • Ihre Arbeitsvermittlerin oder Ihr Arbeitsvermittler prüft, ob Sie die Voraussetzungen für die Förderung erfüllen. Ist dies der Fall, stellt Ihnen Ihre Vermittlungsfachkraft in der Regel persönlich einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein aus – üblicherweise während eines Beratungsgespräches. Anderenfalls erhalten Sie ihn per Post.
  • Mit dem Gutschein verpflichtet sich die Agentur für Arbeit, die Leistung einer von Ihnen eingeschalteten privaten Arbeitsvermittlung zu vergüten, die Sie in eine versicherungspflichtige Beschäftigung mit einer Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden wöchentlich vermittelt hat.

Vermittlung

  • Suchen Sie sich einen Träger, der private Arbeitsvermittlung anbietet und für Sie auf Gutschein tätig werden will. Entsprechend Hinweise dazu finden Sie auch auf Ihrem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein.
  • Fragen Sie diesen Träger beim ersten Kontakt, ob er Stellenangebote von Arbeitgebern betreut, die für Sie aus beruflicher Sicht geeignet sind.
  • Fragen Sie den Träger weiterhin nach seiner Zulassung gemäß §§ 176 ff. SGB III. Beachten Sie bitte, dass bis zum 31.12.2012 auch eine Gewerbeanmeldung der Trägerzulassung gleichgestellt ist. Aus dieser muss klar ersichtlich sein, dass die Vermittlung von Arbeitskräften Gegenstand des Gewerbes ist.
  • Träger, die private Arbeitsvermittlung anbieten, haben erst dann Anspruch auf die Vermittlungsvergütung, wenn durch deren Tätigkeit ein Arbeitsvertrag zustande kommt. Sie dürfen keine Vorschüsse auf die Vergütung verlangen oder entgegennehmen.
  • Das Arbeitsverhältnis muss durch die Tätigkeit des Trägers zustande gekommen sein. Die Vermittlung, eine der Voraussetzungen zur Zahlung der Vermittlungsvergütung, liegt vor, wenn der Träger als "Dritter" im Kontakt mit der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber stand und durch seine Tätigkeit aktiv den Abschluss eines Arbeitsvertrages herbeigeführt hat (entspricht dem sogenannten Vermittlungsmakler des BGB). Der Träger muss als Maklerin oder Makler von den Vertragsparteien unabhängig sein und darf mit der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber weder rechtlich, wirtschaftlich noch persönlich verflochten sein.