Als beeinträchtigte Person - sog. Beschädigte(r) – erhalten Sie Heilbehandlung für Gesundheitsstörungen, die als Folge einer Schädigung anerkannt oder durch eine anerkannte Schädigungsfolge verursacht worden sind.

Zweck der Heilbehandlung ist es

  • die Gesundheitsstörungen oder die durch sie bewirkte Beeinträchtigung der Berufs- oder Erwerbsfähigkeit zu beseitigen oder zu bessern,
  • eine Zunahme des Leidens zu verhüten,
  • Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten,
  • körperliche Beschwerden zu beheben,
  • die Folgen der Schädigung zu erleichtern,
  • oder eine möglichst umfassende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Als Schwerbeschädigte(r) (GdS mind. 50) erhalten Sie Heilbehandlung auch für Gesundheitsstörungen, die nicht als Folge einer Schädigung anerkannt sind. Dieser umfassende Anspruch gilt jedoch nicht, wenn Sie entsprechende Ansprüche gegenüber einem anderen Sozialversicherungsträger (z.B. gesetzl. Krankenkasse) haben. Einschränkungen gelten u.a. auch, wenn Sie bestimmte Einkommensgrenzen überschreiten.

Desweiteren können Sie, Ihre Angehörigen und Hinterbliebenen Leistungen der Krankenbehandlung erhalten. Der Anspruch auf Krankenbehandlung ist jedoch ausgeschlossen, wenn bereits ein entsprechender Anspruch gegenüber einem anderen Sozialversicherungsträger (z.B. gesetzl. Krankenkasse) besteht. Einschränkungen gelten u.a. auch, wenn Sie bestimmte Einkommensgrenzen überschreiten.

 

Die Leistungen der Heil- und Krankenbehandlung werden grundsätzlich als Sachleistungen erbracht.