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WasMachIchEigentlichHier-Team 
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Ein leerer Bauch studiert nicht gern. Wie gut, dass es das Studentenwerk mit seinen Mensen und Cafeterien gibt, und kein Student der JLU oder THM in den Hörsälen vom Hunger geplagt sein Dasein fristen muss. Begebt Euch mit uns auf Erkundungstour über die Campusse der Hochschulen und entdeckt die kulinarischen Hotspots, die nicht nur bestens für das leibliche Wohl sorgen, sondern auch gern als Treffpunkte außerhalb von Seminaren und Vorlesungen genutzt werden.

Wir starten an dem Aushängeschild der universitären Verköstigungsmaschinerie, der großen Mensa OBS (Otto Behagel Straße). Die mit weit über 1000 Sitzplätzen größte Mensa der Uni bereitet täglich 3000-5000 Essen (während des Semesters) frisch zu. Da sie auch Außenposten beliefert, kann sie durchaus als Hauptquartier der Speisen bezeichnet werden. Hier ist für jeden Gaumen etwas dabei. Bereits morgens werden im Snackpoint belegte Brötchen und Kaffeespezialitäten angeboten. Mittags fällt die Entscheidung schwer, standardmäßig gibt es drei Hauptgerichte, eines davon vegetarisch. Daneben findet man in der kleinen Mensa die Vitalmensa, die ausschließlich nährwertoptimierte Gerichte anbietet. Die Pastaria lockt täglich mit verschiedenen Nudel- und Saucenvariationen und der Snackpoint versorgt alle Grillwurstfreunde mit Currywurst, Steak und Co. An der Salattheke kann man das liebe Grün nach Herzenslust selbst zusammenstellen und Suppenkasper finden ihr Glück an der Suppenstation. Für jene, die abends feststellen ,dass ihr Kühlschrank leer ist, hält der Snackpoint auch noch bis 19:15Uhr ein Abendmenü bereit.

Die zweite Station auf unserem Weg führt uns in das nur 200 Meter von der Mensa entfernte Philosophikum I, welches in seinem Atrium eine kleine Cafeteria beherbergt. Dort gibt es zwar kein warmes Mittagessen, jedoch alles, was man im hektischen Unialltag für zwischendurch braucht. Kleine Snacks, belegte Brötchen, jede Menge Süßkram und für die Unausgeschlafenen eine Reihe von Kaffeemaschinen. Wenn euch im Seminar der Magen knurrt, ist die nächste Stärkung also nur ein paar Schritte entfernt.

Wir tingeln weiter Richtung Universitätsbibliothek und links neben dem Haupteingang strahlt sie uns schon entgegen, die cUBarDie kleine, gemütliche Bar mit gewissem Loungecharakter zieht die Kundschaft in Scharen an. Besonders zwischen den Seminaren kommt es immer wieder zu Menschenschlangen vor der begehrten Theke. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, um eine der vielen Kaffeespezialitäten zu bekommen. Hier ist immer was los, man gönnt sich eine Pause vom Lernstress in der UB oder nutzt die Bar als Treffpunkt. Hach und wie die Zeit da immer schön stehen bleibt!

Wir reißen uns von der cUBar los und schlendern in Richtung Philosophikum II und das erste Gebäude, was uns rechts am Wegrand ins Auge fällt, ist das Cafe am KunstwegWie der Name schon sagt, liegt das Cafe inmitten eines kleinen Wäldchens direkt am Gießener Kunstweg. Sehr idyllisch kann man hier morgens frühstücken, mittags ein warmes Hauptgericht und nachmittags entspannt ein Stückchen Kuchen zu sich nehmen. Wer auf seine Linie achten will, kann sich auch an der Fitnesstheke vergreifen.

Da wir nach lächerlichen vier Stationen immer noch immensen Hunger haben, treibt dieser uns zum Campus der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Dort werden wir mit offenen Armen im Cafe JuWi empfangen. Neben Snacks und Fitnesstheke werden hier mittags zwei warme Tagesgerichte kredenzt. Nach dem Essen lädt der großzügige Außenbereich zu einer kleinen Verdauungsphase ein. Leider nicht für uns, da wir ja noch einiges vorhaben.

Unsere Tour bringt uns zum naturwissenschaftlichen Campus, wo wir die Cafeteria IFZ und die Cafeteria CaRe vorfinden. Die stehen den Cafes am Philosophikum in nichts nach.

Weiter geht’s Richtung Uniklinik, wo die Mediziner in der Mensa des Otto Eger Heims verköstigt werden. Das reichhaltige Angebot ähnelt dem der Mensa OBS und es werden, wie in allen großen Mensen, auch zweimal wöchentlich vegane Menüs angeboten.

Die Versorgung der Gießener Unistudenten ist demnach ausreichend gesichert, und die THM kommt natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Die Mensa der THM und die Cafeteria Campus Tor offerieren ebenso die bisher aufgezeigten Köstlichkeiten.

Damit endet unsere Tour durch die Geschmackswelten der Hochschulen und wir verabschieden uns mit einem Tipp: Am Samstag, dem 2.11.13 findet in der Mensa OBS der traditionelle Semesterbrunch statt. Unter dem Motto „Hessenessen“ gibt es ein großes kalt-warmes Buffet, Getränkestände, ein Dessertbuffet, Aktionsstände, Musik und vieles mehr. Die auf 1200 Stück begrenzten Karten sind heiß begehrt und können, ausschließlich von Studierenden, in der Mensa OBS und der Cafeteria Campus Tor ergattert werden.

Und wer mal hinter die Kulissen direkt in die Töpfe gucken möchte, der kann auch eine Mensaführung während des Semesterbrunchs oder an separaten Terminen mitmachen! Einfach hier nachschauen: http://www.studentenwerk-giessen.de/docs/NEWS/855.pdf

Das Wahlpflichtfach Mensa hat also viele Vorteile. Es gibt keine Anwesenheitskontrolle. Man kann es jederzeit belegen, auch zwischen den Veranstaltungen. Es herrscht freie Platzwahl und die Inhalte wechseln täglich. Leider gibt es keinen Schein dafür...

Guten Appetit!