mehrre bedeutungen können damit assoziiert werden, nicht nur gießenspezifisch, aber das doch auch schon:
1. erleichterung, endlich, nach 1001 jahren, wurde aus planungen was gemacht
2. wiedererkennung: gießen is so, es braucht halt immer ein weilchen bis dann eine abgespeckte version einer guten idee realisiert wird.
3. stadtauswärts sind freiheitsseufzer nachvollziehbar, + ist es, endlich dieses kleinkarierte, enge und mittelmäßige gemeinwesen hinter sich lassen zu können. was neues entdecken, aufbruch.
- wäre ein angsseufzer denkbar, jetzt muss ich mein geliebtes gießen verlassen, was erwartet mich wohl in dieser globilisierten welt da draußen.
4. stadteinwärts sind mehrere seufzertypen möglich: +: einerseits wiederbegegnung mit bekannten strukturen und menschen.
-: mit dem wissen, dass sich grundlegende vorstellungs- und vorgehensweisens nicht verändert haben, alles wie gehabt.
5. der resignationsseufzer drückt einerseits freude darüber aus, dass er die lahn über eine brücke ausschließlich für fußgänger und radler überquert - und ist sich dabei aber immer wieder der vielen vernachlässigten chancen seitens der verwaltung bewusst, aus gießen eine wirklich lebenswerte stadt zu machen und endllich die spätfolgen der autogerechten stadtplanung zu beseitigen - ist halt jetzt erst mal nur ne brücke ;-)
mit diesem vorschlag knüpfen wir natürlich an prominente bauliche vorgänger an. speziell die weltberühmte stadt, die sogar im wasser gebaut ist, könnte doch mit den schlammbeißern (ß wie in gießen!) eine patenschaft eingehen - womit ich abschließend en passant meinen 2. namensvorschlag abgegeben habe.
wählen sie auf alle fälle keine der üblichen sportler - oder politikernamen, der horst eberhard richter wäre da zwareine alternative, wobei den leider kaum noch jemand kennt - dann eher noch büchner.