Wangari Maathai hat in Gießen studiert - näheres zum Beispiel bei Wikipedia oder Gießener Zeitungen und Universität - soviele Friedens-Nobel-Preisträgerinnen hat Gießen für die Benennung von Straßen, Plätzen, oder Brücken nicht! Sie war Baumschützerin und gleichzeitig später stellvertretende Umweltministerin in Kenia. Die Benennung der Brücke wäre also sowohl ein Zeichen für die Verbundenheit der Stadt mit der Gießener Wissenschaft und Universität, ein Signal der Weltoffenheit nicht nur an Touristen, die mit Rad, Kanu oder zu Fuss an der Brücke vorbeikommen, eine Einladung nach Gießen, sondern auch an die Bewohner eines multikulturell geprägten Gießens: Seid willkommen, nehmt Euch ein Vorbild an Wangari Muta Maathai, besonders junge Frauen, engagiert Euch und werdet Teil der aktiven, bürgerlichen Zivilgesellschaft! Diese Benennung kann auch Brücke zwischen Gegnern und befürwortern der Landesgartenschau sein, ein Symbol für aktive Bürgerbeteiligung.

Für Radtouristen aus Richtung Marburg/Lahnquelle ist die Brücke der beste Einstieg in die Stadt; über den Nordstadt-Korridor auch direkt zur Landesgartenschau 2014. Eine Gedenktafel auf beiden Seiten der Brücke wäre sinnvoll, zur Landesgartenschau Angebote/Themenhinweise (Ökologie, Welt-Klima, Auenwälder, Obst-Bäume als Beitrag zur Ernährungs-Souveränität, Solarenergie, Wissenschaftsgärten) auch auf aktuelle Veranstaltungen dazu auf der Landesgartenschau.

Der ebenfalls vorgeschlagene "Horst-Eberhard-Richter" ist ebenfall ein guter Kandidat für die Benennung, hätte aber sicherlich verlangt, dass die Stadt Giessen etwas passendes, neues für ihn schafft, etwa ein "Internationales Kultur-Zentrum", vielleicht die "Alte Post" am Bahnhof Gießen mit Gedenkstätte und Museum für die Psychosomatik und ein Tagungsort für "Ärzte gegen den Atomkrieg" (IPPNW).

Ich danke Ihnen für den Bau der Brücke und Ihre Aufmerksamkeit für meinen Vorschlag