Familienzentren: Der Gießener Weg

Flächendeckende Einführung des Rahmenkonzepts

Die Entwicklung von Familienzentren ist eine Antwort auf die veränderten Lebenssituationen und Bedürfnisse von Familien. Es geht darum, als Kita-Team neben den Kindern auch ihre Familien im Blick zu haben und ihnen Angebote bereit zu stellen, die sie bedarfsgerecht in ihrer Alltagsorganisation unterstützen und entlasten. Diese Angebote werden in die Einrichtung integriert, in der die Familien ohnehin fast täglich sind – die Kita.

Das besondere am sogenannten Gießener Weg ist dabei, dass langfristig und schrittweise alle in der Universitätsstadt ansässigen Kinderbetreuungseinrichtungen zu Familienzentren weiterentwickelt werden sollen, um so für alle Familien flächendeckend und wohnortnah Angebote vorhalten zu können.

Mit Impulsen durch das englische Modell der Early Excellence Centres, dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser und dem Konzept Familienzentren nahm der Prozess, Familienzentren in Gießen zu etablieren, in 2005 seinen Auftakt. Politisch gestützt und fachlich sowie wissenschaftlich begleitet arbeiten heute bereits 23 Gießener Einrichtungen (Stand Ende 2015) nach dem Rahmenkonzept Gießener Familienzentren.

Folgende Familienzentren gibt es bereits:

Alter Wetzlarer Weg

Am Kaiserberg

Andreasgemeinde

Bernhard Itzel

Edith Stein

Heinrich-Will-Straße

Helen Keller

Kinder der Welt

Krofdorfer Straße

Lotte Lemke

Lützellinden Die Wilde 13

Lukasgemeinde

Lutherberg

Marie Juchacz

Marshallstraße

Montessori Kinderhaus St. Martin

Paulusgemeinde

Pusteblume

Regenbogenland

Rödgen

Rote Schule

Schatzinsel

Schlangenzahl

St. Elisabeth

St. Lioba (Martinshof)

St. Lioba (Außenstelle)

St. Hildegard von Bingen

St. Vinzenz

Stephanusgemeinde

Thomasgemeinde

Westwind