• Erstattungen beziehen sich auf den notwendigen Umfang, das heißt, dass eine Maßnahmeteilnahme ohne die Kostenübernahme nicht hätte erfolgen können. Die Kosten, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang zur Maßnahmeteilnahme stehen, können nicht erstattet werden. In diesen Fällen ist die Förderung auf die Weiterleistung von Arbeitslosengeld beschränkt.
  • Soweit Fahrkosten entstehen, werden diese in Höhe des Betrags zugrunde gelegt, der bei Benutzung des zweckmäßigsten regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels in der niedrigsten Klasse zu zahlen ist. Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel wird für Fahrkosten die Höhe der Wegstreckenentschädigung nach § 5 Absatz 1 des Bundesreisekostengesetzes (0,20 Euro je Kilometer zurückgelegter Strecke, höchstens jedoch 130,00 Euro) zugrunde gelegt.
  • Ist im Einzelfall eine auswärtige Unterbringung erforderlich und sollten Kosten dafür anfallen, so kann für die Unterbringung je Tag ein Betrag von 31,00 Euro (je Kalendermonat jedoch höchstens 340,00 Euro) und für die Verpflegung je Tag ein Betrag von 18,00 Euro gezahlt werden (je Kalendermonat jedoch höchstens 136,00 Euro).
  • Zusätzliche notwendige Kinderbetreuungskosten bis zu 130,00 Euro können pro aufsichtspflichtigem Kind und Kalendermonat auf Nachweis erstattet werden. Bei kürzeren Maßnahmen erfolgt grundsätzlich eine anteilmäßige Abrechnung (1/30 pro Tag).
  • Bestehen gesetzliche Verpflichtungen des Arbeitgebers zur