Der Abgabesatz wird jährlich durch die Künstlersozialabgabe-Verordnung festgesetzt. Als Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe dienen alle Entgelte, die an einen selbstständigen Künstler oder Publizisten für eine künstlerische oder publizistische Leistung im Verlauf eines Kalenderjahres gezahlt wurden.

Dazu gehören auch Zahlungen an Künstler oder Publizisten, die als Gewerbetreibende, Einzelunternehmer oder Personengesellschaften (z.B. GbR, OHG) am Markt auftreten. Nicht dazu gehören allerdings Zahlungen an juristische Personen (z.B. GmbH) sowie die Umsatzsteuer. Zu den abgabepflichtigen Entgelten gehören neben den Honoraren, Lizenzen und so weiter auch sämtliche Auslagen (z.B. Telefonkosten) und Nebenkosten (z.B. für Material), die dem Künstler vergütet werden.

Zahlungen an eine KG sind laut BSG-Urteil abgabefrei.