Leben

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1500 bis 1799

1525/26

Soziale und religiöse Unruhen in der Stadt im Zusammenhang mit Bauernkrieg und Reformation

1529

Pestepedemie in Gießen

1530

Landgraf Philipp der Großmütige lässt Gießen zu einer wehrfähigen Festung ausbauen.
Landgraf Philipp 1530
Landgraf Philipp 1530

1530-32

Errichtung des "Alten Friedhofs" am Nahrungsberg

1533-37

Bau eines Neuen Schlosses

1547

Schleifung der Festung auf Befehl des Kaisers, nach der Niederlage Philipps des Großmütigen bei Mühlhausen

1560

27. Mai: Großer Brand in Gießen. 168 Gebäude, meist im Bereich des Walltores, fallen dem Feuer zum Opfer und werden teilweise nicht wiederaufgebaut ("Brandplatz").

1560-1564

Wiederaufbau der Festung
1560 Wiederaufbau der Festung
1560 Wiederaufbau der Festung

1567

Gießen wird bei der Teilung des Landes der Landgrafschaft Hessen-Marburg zugeschlagen.

1582

Erste Steinbrücke über die Lahn (1552 war die hölzerne Brücke bei einem Hochwasser weggeschwemmt worden.)

1586-1590

Landgraf Ludwig IV. von Hessen-Marburg lässt durch den Baumeister Eberdt Baidewein den Renaissancebau des Zeughauses errichten.

1604

Gießen fällt an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.

1605

Das Gymnasium wird als Vorläufer der Universität eröffnet.

1607

Gießen wird Universitätsstadt.
Durch ein Privileg von Kaiser Rudolf II. wird am 19. Mai die Universität gegründet, um im lutherischen Hessen-Darmstadt ein Gegengewicht gegen die reformierte Universität Marburg zu schaffen.

1607-1611

Bau des Collegiengebäudes (Universität)

1609

Der Botanische Garten, heute der älteste seiner Art in Deutschland, wird eröffnet.

1624-1650

Rückverlegung der Universität nach Marburg

1634-1635

Schwere Pestzeit in Gießen. Mehr als 1500 Tote.

1650

Wiedereröffnung der Universität

1707

Stadt verkauft ihren Anteil (4/7) an die Markgenossenschaft Altenstruth, an Wieseck und Alten-Buseck.

1722/23

Reglement des Landgrafen regelt das Finanzwesen der Stadt nach Jahren der Misswirtschaft und einer Finanzkrise. Die Selbstverwaltung der Stadt wird stark eingeschränkt.

1750

Die erste Zeitung Gießens, das "Gießener Wochenblatt" erscheint.

1758-1763

Besetzung der Stadt durch die Franzosen während des 7-jährigen Kriege

1773

Christian v. Schwalbach, der letzte Gießener Burgmann, stirbt.

1796

Beschießung der Stadt durch die österreichische Armee (81 Häuser beschädigt)

1796-1799

Während der Revolutionskriege ist Gießen zeitweise von den Franzosen besetzt.

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