775 bis 1499

775
Wieseck sowie die Wüstungen Selters und Ursenheim werden erstmals urkundlich erwähnt.

1150
Um diese Zeit lässt Graf Wilhelm von Gleiberg im Mündungsgebiet der Wieseck in die Lahn die Wasserburg "Zu den Giezzen" errichten.

Urkunde Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

1197
Ersterwähnung Gießens: In einer Urkunde erscheint "Salome comitissa de giezzen".

1248
Gießen wird erstmals als Stadt bezeugt.

1264/65
Übergang der Herrschaft Gießen an die Landgrafen von Hessen.

ca. 1300
Bau einer zweiten Burg, heute "Altes Schloss" am Brandplatz; Erweiterung und Verbesserung der Straßenbefestigung.

Erste bekannte Stadterweiterung 1325
Erste bekannte Stadterweiterung 1325

 

1325
Erste bekannte Stadterweiterung: Landgraf Otto I. gibt den Bürgern der "Neustadt" und allen anderen, die vor der Mauer wohnen, dieselben Rechte wie den Bürgern innerhalb der Mauern.

ca. 1370
Nach den landgräflichen Burgmannen treten gleichberechtigt der Bürgermeister und der Rat der Stadt Gießen.

1430
Landgraf Ludwig II., der "Friedfertige" verleiht der Stadt eine erweiterte Ratsordnung: Neben den "Schöffenrat" tritt der "gemeine" Rat.

1442
Landgraf Ludwig II. verleiht der Stadt das Recht, im Jahr zwei Jahrmärkte abzuhalten.

ca. 1450
Bau des alten Rathauses (am Marktplatz)

ca. 1470
Neubau eines Hospitals und Gotteshauses für die Kranken (Hospital schon 1393 erwähnt), gelegen am Seltersweg in der Höhe der heutigen Maigasse.

1484
Bau der Stadtkirche (St. Pankratius)

1489
Kapelle beim Siechenhaus zu den "Guten Leuten" (Aussätzige) in der Nähe der heutigen Wieseckbrücke in der Frankfurter Straße erbaut.


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