5. Sinfoniekonzert

Werke von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart
15.01.2019 | 20:00 Uhr
Ort: Stadttheater Gießen, Berliner Platz, Großes Haus

Neues Orchesterzimmer des Stadttheaters Gießen
© Rolf K. Wegst 

Programm:

JOSEPH HAYDN | 6. Sinfonie D-Dur „DER MORGEN“ HOB I:6

WOLFGANG AMADEUS MOZART | Serenade Nr. 4 D-Dur KV 203/189ba

JOSEPH HAYDN | SINFONIA CONCERTANTE B-Dur op. 84

Konzerteinführung: 19.15 Uhr mit dem Musikdramaturgen Christian Münch-Cordellier im Foyer des Stadttheaters.

 

Zum Jahresbeginn wirft das Philharmonische Orchester Gießen einen Blick in die Geburtsstunde der Gattung Sinfonie. Zunächst mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 6 „DER MORGEN“,die ihren unterhaltsamen Serenaden-Charakter nicht verhehlt. Entstanden um das Jahr 1761, zeichnet der Komponist in diesem jugendlich-frischen Meisterwerk aus dem Sinfonien-Zyklus DIE TAGESZEITEN ausdrucksstarke klangliche Bilder von einem prächtigen Sonnenaufgang bis hin zu einer burlesken Gesangsstunde, augenzwinkernd gewürzt mit Mut zum schiefen Ton.

Ganz visionär zeigt sich dagegen Haydns 30 Jahre später entstandene verspielte SINFONIA CONCERTANTE B-Dur, ein Souvenir seiner ersten Londonreise. Virtuose und komplexe Solo-Partien für Oboe, Fagott, Violine und Cello stehen einem reichhaltigen Orchesterklang gegenüber und machen das Stück zu einer Liebeserklärung an die Tradition des Concerto grosso, das der Komponist in die sinfonische Zukunft denkt.

Im Zentrum des Abends steht mit Wolfgang Amadeus Mozarts eher selten gespielter 4. SERENADE D-Durdas visionäre Studienwerk eines 18-Jährigen. 1774 für die Salzburger Universität komponiert und nach Mozarts ungeliebtem Salzburger Mäzen auch als „Colloredo-Serenade“ bekannt, vereint sie als frühes Zeugnis der jugendlich-emotionalen Bandbreite Mozarts lyrische Klänge der Solo-Violine mit sprühenden Orchester-Tutti und einem karnevalistischen Finale. Besonders der Solo-Violine kommt eine zentrale Rolle zu, die quasi ein Violinkonzert in einer sie umschließenden Serenade zu spielen hat.

Die virtuosen Solo-Stimmen des Programms werden angeführt von der international renommierten Geigerin Maria Bader-Kubizek, die durch ihre Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt stark durch Erkenntnisse der historisch-informierten Aufführungspraxis geprägt ist. Als weitere SolistInnen sind Rachel Frost (Oboe), Katherine Mandl (Fagott) und Rudolf Leopold (Violoncello) zu hören. Rubén Dubrovsky, dem Gießener Publikum noch vom 1. Sinfoniekonzert vertraut, steht am Pult des Philharmonischen Orchesters.

 

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