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Berechtigungszertifikat nach PersAuswG Erteilung

Informationen:

Leistungsbeschreibung

Anbieter von Dienstleistungen können die gegenseitige Authentisierung mit der eID-Funktion in ihren angebotenen Diensten nutzen, wenn sie die Voraussetzungen des Gesetzes über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis (PAuswG) erfüllen.

Ein Berechtigungszertifikat kann von Diensteanbietern aus Wirtschaft und Verwaltung auf 3 Wegen beantragt werden:

1. elektronisch mit der Client-Software CVPS
2. schriftlich per Post-Ident-Verfahren
3. durch persönliche Vorsprache

Der Antrag muss bei der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate eingereicht werden und wird hier geprüft. Im positiven Fall wird der Bescheid über das Ausstellen der Berechtigung zugestellt, im negativen Fall die Ablehnung bzw. Aufforderung zur Neubeantragung.

Nach Antragannahme wählt der Diensteanbieter aus Wirtschaft oder Verwaltung einen Berechtigungszertifikate-Anbieter ("Zertifizierer", BerCA) für die Bereitstellung der Berechtigungszertifikate und schließt auf Basis des positiven Berechtigungsbescheides dort einen Vertrag ab. Hierbei müssen die notwendigen Vereinbarungen zur Bereitstellung der Berechtigungszertifikate getroffen werden. Die Vertragsverhandlungen zwischen Diensteanbieter und Zertifizierer sollten frühzeitig beginnen, damit das Zertifikat rechtzeitig genutzt werden kann.

 Gültigkeitsdauer eines Berechtigungszertifikates: 3 Jahre

 


An wen muss ich mich wenden?

Bundesverwaltungsamt
Vergabestelle für Berechtigungszertifikate
 


Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Angaben zur Identitätsfeststellung:
    • Bei natürlichen Personen:
      Familienname
      Vornamen
      Tag und Ort der Geburt
      Anschrift
    • Bei juristischen Personen:
      Name
      Anschrift des Sitzes
      Unternehmensform
      Bevollmächtigte
      Kopie des Handelsregisterauszugs oder Errichtungsurkunde
  • Kontaktdaten:
    • Telefon- und Faxnummer
    • E-Mail-Adresse
  • Angaben zu Personen / Firmen mit Wohnung oder Sitz außerhalb Deutschlands
  • Beschreibung des Unternehmens und seiner Tätigkeitsfelder, Angaben der Unternehmenswebseite
  • Beschreibung von
    • Diensteangebot
    • Internetseite, auf der das Berechtigungszertifikat genutzt wird
    • Standort bei Automaten
    • Verweis auf die für das Angebot geltende Datenschutzerklärung
  • Zweck der Datenerhebung
  • Angabe der Datenkategorien und für jede Datenkategorie Geschäftszweck begründen
  • Angaben zum Datenschutz:
    • Name und E-Mail-Adresse des betrieblichen Datenschutzbeauftragten (nach § 4f BDSG)
    • Name, Sitz, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde
    • Auftragsdatenverhältnis i.S.d. § 11 BDSG (Diese Erklärung muss abgegeben werden, wenn man sich beim gesamten Prozess von eID-Service-Anbietern unterstützen lässt. Die Anbieter helfen bei der Beschaffung der Zertifikate und stellen bei Bedarf die vollständige Infrastruktur zur Verfügung.)

Welche Gebühren fallen an?
  • 102,00 Euro für die Erteilung einer Berechtigung (nach § 21 Abs. 1 Satz 2 PAuswG)
  • 80,00 Euro für die Versagung einer Berechtigung
  • 115,00 Euro für die Rücknahme oder den Widerruf einer Berechtigung
     

Welche Fristen muss ich beachten?

        Fristen

  • Antragsfristen: entfällt
  • Gültigkeit eines Berechtigungszertifikats: 3 Jahre

Rechtsgrundlage
Anträge / Formulare

Download unter
 


Verfahrensablauf
  • Antrag
  • Antragsprüfung
  • Erteilung / Versagung eines Berechtigungszertifikates