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15.04.2019

Umweltamt: Jungbäume müssen gewässert werden

Im gesamten Stadtgebiet wurden in den letzten beiden Jahren viele Bäume neu gepflanzt. Zum Einen ist das teilweise als Ausgleich erforderlich, wenn z. B. neue Stellplätze geschaffen werden, zum Anderen als Auflagen aus anderen städtebaulichen Beweggründen. Die positiven Funktionen von Baumpflanzungen in der Stadt sind vielfältig, wichtig und für die Allgemeinheit wertvoll. Bäume werden als schön empfunden und deren Schattenwurf zur sommerlichen Kaffeestunde auf der Terrasse ist oftmals ein Segen.

Aufgrund der letztjährigen Dürre und des niederschlagsarmen Winters empfiehlt das städtische Umweltamt allen Eigentümern von frisch gepflanzten Bäumen, diese jetzt ausreichend anzuwässern. Am besten verwendet man Regenwasser aus Ihrer Zisterne. Wie kritisch die Situation ist, zeigt, dass im langjährigen Mittel immer noch ca. 400 l Niederschlag pro Quadratmeter fehlen.

Die jetzt austreibenden Bäume brauchen auch nach dem Anwässern eine kontinuierliche Wasserversorgung, weil diese durch das Auspflanzen in der Baumschule einen Teil ihres Wurzelsystems verloren haben. Bei ausbleibenden Niederschlägen empfiehlt das Umweltamt eine wöchentliche Gabe von mindestens 75 Litren je Baum. Das Wasser ist dabei nach und nach zu geben, damit es nicht seitlich abfließt und die Wurzeln auch erreicht. Gute Dinge verrichtet hierbei ein Gießrand oder eine speziell dafür eingebaute Bewässerungsanlage.

Jedoch sollte man auch bedenken, dass Jungbäume keine "nassen Füße" vertragen. Jungbäume, die tagelang im Wasser stehen, können auch Absterben. Ab dem 3. Standjahr brauchen Bäume auf gut versorgten Standorten mit Anschluss an das Grundwasser in der Regel keine Wassergaben mehr.

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