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Der Bedarf an marktgerechten Mietdaten ist groß: sie werden von Banken, Maklern, Wertermittlungsfachleuten, aber auch Vermietern und Mietern benötigt. Aussagen über Miethöhen kann man zum Beispiel über einen (qualifizierten) Mietspiegel erhalten. Solch einen gibt es aber zurzeit nur in einigen Städten wie z.B. Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Offenbach und  Wiesbaden.

Um diese Lücke zu füllen, wurde der „Mietwertkalkulator"– kurz „Mika“ - entwickelt. Mika nutzt die Mietwertübersichten, die die Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte aufstellen. Unter Mietwert versteht man in diesem Kontext die Nettokaltmiete (ohne Betriebskosten). Datenquelle für die Mietwertübersicht ist die amtliche Kaufpreissammlung. Daneben werden zurzeit regional unterschiedliche weitere Quellen erschlossen.

Das Programm erstellt einen übersichtlichen, repräsentativen Ausdruck der ermittelten Miete, wobei beliebig viele Auswertungen durchführbar sind. Benötigt werden Angaben zu Objektart (Wohnung oder Haus)/Lage (Bodenrichtwertniveau)/Baujahr/Wohnfläche und Ausstattung. Die von Mika errechnete Nettokaltmiete soll dem Nutzer als Anhalt für eine realistische Beurteilung der durchschnittlichen Wohnraummiete dienen. Sie erfolgt ohne eine örtliche Besichtigung allein auf der Grundlage der oben genannten Eingabedaten.

Die ermittelten Mieten ersetzen nicht die ortsüblichen Vergleichswerte eines Mietspiegels nach § 558 c oder § 558 d Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

Mietwertkalkulation online (Beschreibung und Beispiel)
Oder direkt den Mietwertkalkulator für den Bereich des Amts für Bodenmanagement Marburg kostenfrei herunterladen im Downloadcenter der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation unter "Immobilienwerte" - "Regionale Mietwertkalkulatoren"; Mika regional; AFB Marburg.

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