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Buchenwald2
Buchenwald2

Der Stadtwald besteht hauptsächlich aus fünf größeren zusammenhängenden Waldkomplexen:

  1. Im Norden: „Badenburger Wald“ und „Hangelstein“ (Abt. 201-254)
  2. Im Osten und Süden: „Hohe Warte“ und „Schiffenberger Wald“ (Abt. 5-71)
  3. Weiter im Osten (Gemarkung Fernwald-Steinbach): „Fernewald“ (Abt. 113-145)
  4. Im Südwesten: „Kleinlindener Markwald“ (Abt. 901-913)
  5. Im Westen: „Lützellindener Oberwald“ (Abt. 871-875)

Weitere Flächen finden sich südlich um Rödgen (Abt. 151-165) und nördlich von Allendorf (Abt. 851-852). Desweiteren gehören zum Stadtwald der Philosophenwald, die Bestände in den Feuchtbereichen der Wieseckaue und weitere kleinere Waldflächen im Gießener Stadtgebiet und in den Feldfluren der umliegenden Gemarkungen Wieseck, Wettenberg, Grossen-Linden, Klein-Linden, Lützellinden, Allendorf a. d. Lahn und Krofdorf-Gleiberg.

 

Die aktuelle Betriebsfläche stellt sich wie folgt dar:

Gesamtkatasterfläche: 1.560,04 ha

Flächengruppe

Wald im regelmäßigen Betrieb: 1311,26 ha (89,3 %)
Wald außer regelmäßigem Betrieb: 157,64 ha (10,7 %)
Summe Holzboden: 1468,90 ha (94,8 %)

Nebenflächen: 41,66 ha (51,7 %)
Wege: 38,94 ha (48,3 %)
Nichtholzboden: 80,60 ha (5,2 %)
Summe Forstbetriebsfläche: 1549,50 ha (100 %)

 

Oberstes Betriebsziel: Walderhaltung/Sicherung aller nachhaltig verfügbaren ökologischen-wirtschaftlichen und sozialen Waldfunktionen

Betriebsziele: durch Fortführung einer naturgemäßen Waldbewirtschaftung sollen die Erholungsfunktion, ökologische Waldfunktionen, und die Holznutzung gleichrangig verfolgt werden.

Bei Zielkonflikten sollen die Erholungsfunktion und ökologische Waldfunktionen stärker als Holznutzung gewichtet werden.

Die Umwandlung der Altersklassenwälder in arten- und strukturreiche Dauerwälder und eine naturnahe Waldbewirtschaftung gelten als bester Weg, unterschiedliche, in Teilen gegensätzliche Zielsetzungen, zu verwirklichen.

Der gesamte Stadtwald Gießen wurde bis 2003 durch Hessen-Forst betreut. Danach erfolgte die Teilung der Zuständigkeit durch Abspaltung des Teilbetriebes II und Betreuung durch das Liegenschaftamt der Stadt Gießen. Ab 01.01.2013 wird auch der größere Betriebsteil I in Eigenregie bewirtschaftet. Für die Leitung des Forstbetriebes wurde der bereits seit 1999 beim Liegenschaftsamt beschäftigte Dipl. Forst-ingenieur Kriep eingesetzt.


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