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Geographie punktet mit Studiensituation, Berufspraxis und internationaler Ausrichtung – Auch die Fächer Mathematik und Physik sind mehrfach spitze!

Spitzenergebnis für die Geographie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU): Im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erreichte das Fach gleich bei neun Kriterien die Spitzengruppe und liegt damit bundesweit ganz vorn. Auch die Fächer Mathematik und Physik sind mehrfach spitze. „Ich freue mich sehr über die hohe Zufriedenheit der Gießener Geographie-Studierenden“, so JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Damit bestätigt das CHE die positiven Ergebnisse unserer eigenen Studierendenbefragungen. Der Studiengang Geographie ist an der JLU nicht umsonst besonders nachgefragt.“ Das Präsidium der JLU hatte den Fächern die Teilnahme am CHE Hochschulranking auf Grundlage der mit dem Senat vereinbarten Kriterien für eine Ranking-Teilnahme freigestellt.  

Sehr gut bewertete das CHE beim Fach Geographie die Studiensituation insgesamt, den Bezug zur Berufspraxis, die internationale Ausrichtung, den Studieneinstieg, das Lehrangebot, die Dozentinnen und Dozenten, den Berufsbezug, die IT-Infrastruktur sowie die Schulpraxis (Lehramtsstudierende).  

Das Fach Mathematik erreichte die Spitzengruppe bei den Kriterien „Angebote zu Studienbeginn“ sowie „Abschlüsse in angemessener Zeit“. Bei den grundständigen Studiengängen war der Rücklauf bei der Befragung der Studierenden so gering, dass die „Studiensituation insgesamt“ nicht bewertet werden konnte. Beim Lehramtsstudium wurden für den Studieneinstieg, die Betreuung durch Lehrende, die Dozentinnen und Dozenten, die Studierbarkeit, die Schulpraxis, die IT-Infrastruktur und die Studiensituation insgesamt Bestnoten vergeben.  

Auch das Fach Physik erreichte die Spitzengruppe beim Kriterium „Abschluss in angemessener Zeit“; ebenfalls sehr gut bewertet wurden der Studieneinstieg, der Kontakt zu Studierenden, die Räume, die Bibliotheksausstattung und die IT-Infrastruktur.  

Die Sportwissenschaft punktet mit der Studieneingangsphase und beim Kriterium „Abschlüsse in angemessener Zeit“. Auch hier war der Rücklauf bei der Befragung der Studierenden so gering, dass die „Studiensituation insgesamt“ nicht bewertet werden konnte.  

Die JLU kritisiert nach wie vor die statistische Methodik und das Vorgehen beim CHE-Ranking. So hatte sich die JLU mit den Fächern Politikwissenschaft, Medizin und Zahnmedizin bewusst nicht am CHE Hochschulranking 2015 beteiligt, sie wurden aber dennoch ins Ranking aufgenommen. Für die Fächer Politikwissenschaft, Medizin und Zahnmedizin werden im aktuellen Ranking ausschließlich Daten aus allgemein zugänglichen Quellen dargestellt. Alle drei Fächer erreichen die Spitzengruppe beim Kriterium „Abschlüsse in angemessener Zeit“.  

Um das CHE Hochschulranking zu verbessern, koordiniert die JLU koordiniert gemeinsam mit der RWTH Aachen Gesprächsrunden mit dem CHE. Dabei diskutiert ein Zusammenschluss von rund 45 Hochschulen mehrmals jährlich über Methodik und Verfahren des Rankings.  

Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. Für die Universitäten ergibt sich dadurch in einzelnen Bereichen eine Standortbestimmung im bundesweiten Vergleich. Eine Gesamtbewertung erfolgt jedoch nicht. Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings erscheinen im neuen ZEIT Studienführer 2015/16.

 

05.05.2015 
Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen 

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