Rathaus

Seiteninhalt

Bundesagentur für Arbeit
Bundesagentur für Arbeit
Im Landkreis Gießen wurden seit Oktober 2013 insgesamt 2228 ausbildungsplatzsuchende Jugendliche registriert. Dies war ein Rückgang um 51 junge Menschen gegenüber dem Vorjahr. 142 Jugendliche waren zum Stichtag Ende September noch unversorgt. Dies entspricht einem Anstieg um acht Personen gegenüber dem Vorjahresvergleich.

In gleichem Zeitraum sank die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 73 auf nun 1651. Zum Berichtsjahresende waren noch 95 Ausbildungsstellen unbesetzt. 

Im Vogelsbergkreis wurden seit Oktober 2013 insgesamt 642 ausbildungsplatzsuchende Jugendliche registriert. Dies war ein Rückgang um 105 junge Menschen gegenüber dem Vorjahr. 38 Jugendliche waren zum Stichtag Ende September noch unversorgt. Dies entspricht einem Rückgang um sechs Personen gegenüber dem Vorjahresvergleich. In gleichem Zeitraum stieg die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 104 auf nun 760. Zum Berichtsjahresende waren noch 22 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Im Wetteraukreis wurden seit Oktober 2013 insgesamt 2270 ausbildungsplatzsuchende Jugendliche registriert. Dies war ein Rückgang um 58 junge Menschen gegenüber dem Vorjahr. 106 Jugendliche waren zum Stichtag Ende September noch unversorgt. Dies entspricht einem Rückgang um 69 Personen gegenüber dem Vorjahresvergleich. In gleichem Zeitraum stieg die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 131 auf nun 1475. Zum Berichtsjahresende waren noch 133 Ausbildungsstellen unbesetzt. In der Bilanz der Arbeitsagentur Gießen zum Abschluss des Berufsberatungsjahres 2013/2014 konnte eine geringere Kluft zwischen den unversorgten Bewerbern, also den noch ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen, und den unbesetzten Ausbildungsstellen verzeichnet werden.

„Das ist ein gutes Ergebnis, aber es gibt noch Luft nach oben“, kommentierte Katharina Gruß, Geschäftsführerin für den Operativen Bereich der Arbeitsagentur Gießen. „Eines unserer Hauptziele ist es Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei spielt die betriebliche Ausbildung eine große Rolle.“ Gezielt an die Betriebe gerichtet formuliert Gruß den Appell: „Betriebe sollten auch Stellen für Hauptschüler melden und schwächeren Bewerbern eine Chance geben. Die Arbeitsagentur kann die Betriebe und falls erforderlich auch den Azubi gezielt unterstützen.“

Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, zu dem die Landkreise Wetterau, Vogelsberg und Gießen gehören, wurden seit September 2013 insgesamt 5140 Bewerber aufgenommen und beraten. Dies ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 214 Jugendliche. Davon haben 2638 eine Berufsausbildung begonnen, 585 sich für den weiteren Schulbesuch und 131 für ein Studium entschieden. Eine Arbeitsstelle haben 237 Jugendliche angenommen. Der übrige Teil hat sich für „gemeinnützige Dienste“ (zum Beispiel Bundesfreiwilligendienst) entschieden, ein berufsvorbereitendes Jahr oder Praktikum gestartet. Einige Jugendliche haben keine Angaben zum Verbleib gemacht.

Arbeitgeber meldeten von September 2013 bis Oktober diesen Jahres im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen insgesamt 3886 Ausbildungsstellen. Knapp zwei Drittel der Stellen wurden im Dienstleistungsbereich und knapp ein Drittel vom Handwerk gemeldet. Zum Stichtag am 30.09. waren noch 250 Ausbildungsstellen unbesetzt. Bis zum Ende des Berechnungszeitraums waren 286 junge Menschen noch unversorgt. In einer sogenannten Nachvermittlungs-Aktion haben diese Jugendlichen die Möglichkeit noch eine Ausbildung in diesem Jahr zu beginnen.

 

03.11.2014 
Quelle: Agentur für Arbeit Gießen 

Seite drucken:

Seite empfehlen: