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Speed Talk - neues Format in der Kunsthalle

Das neu entwickelte Format ‚Speed Talk‘ ermöglicht intensive Einblicke und vielfältige Sichtweisen auf die Arbeit des Künstlerinnenduos FORT. 

Anlässlich der Ausstellung FORT. Undercover treten in kurzen Intervallen Johanna Adam (Kuratorin Bundeskunsthalle, Bonn), Friederike Bülig (Stipendienprogramm Hessische Kulturstiftung), Christin Müller (Kuratorin basis eV, Frankfurt am Main) und Moritz Wesseler (Direktor Fridericianum, Kassel) in wechselnden Konstellationen in einen dynamischen Austausch über die Werke und die Arbeitsweise von FORT. Im Anschluss ist das Publikum herzlich eingeladen ebenfalls mitzudiskutieren.

Donnerstag, 06.02.2020, 19 Uhr in der Kunsthalle Gießen.
Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.

 

Johanna Adam ist als Kuratorin in der Bundeskunsthalle in Bonn tätig. Sie hat an der Georg-August-Universität in Göttingen Kunstgeschichte sowie Mittlere und Neuere Geschichte studiert. Nach einem Volontariat bei Rein Wolfs an der Kunsthalle Fridericianum in Kassel war sie als kuratorische Assistentin von Carolyn Christov-Bakargiev bei der documenta 13 beschäftigt. Seit 2013 arbeitet sie an der Bundeskunsthalle in Bonn und hat dort unter anderem die Ausstellung Goethe. Verwandlung der Welt verantwortet. Johanna Adam entwickelt als Kuratorin sowohl Ausstellungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst wie auch zu kulturhistorischen Themen.

Friederike Bülig studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Noch während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika an Theatern. Seit 2013 betreut sie das Stipendienprogramm der Hessischen Kulturstiftung. Das Programm ermöglicht bildenden Künstler*innen Reisen und Atelieraufenthalte im Ausland zur Weiterbildung sowie für die Umsetzung künstlerischer Recherchen und Projekte. Für die Hessische Kulturstiftung engagiert sie sich u.a. im Arbeitskreis deutscher internationaler Residenzprogramme.

Christin Müller ist Kunsthistorikerin und Kuratorin bei basis Frankfurt. Sie studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seit 2011 kuratiert sie zahlreiche Ausstellungen bei der Produktions- und Ausstellungsplattform basis e.V. sowie freie Projekte in anderen Ausstellungsräumen. Darüber hinaus engagiert sie sich in weiteren Projekten, die sich mit der kreativen Nutzung von Räumen und dem sozialen und gesellschaftlichen Potenzial von Kunst auseinandersetzen.

Moritz Wesseler ist Direktor des Fridericianum in Kassel. Zuvor arbeitete er als Leiter des Kölnischen Kunstvereins, an dem er vielbeachtete Ausstellungen von internationalen Künstler*innen realisierte. Wesseler studierte Betriebswirtschaftslehre und Kunstgeschichte in Mainz und Paris. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und begleitete die Ausstellungsreihe Double am Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Zwischen September 2017 und März 2019 war er Kurator von Neue Kunst in Hamburg. Neben seiner Tätigkeit als Kurator publiziert er regelmäßig Bücher und Texte zur Kunst des 20. Jahrhunderts sowie zur Gegenwart und beteiligt sich an nationalen sowie internationalen Fachjurys.

 

 

Save the Dates

DE_KONSTRUKTION #5
Choreographisch-performative Intervention
Mittwoch, 19. Februar 2020, 19 Uhr
In den Zeiten zwischen Auf- und Abbau reagieren die Tänzer*innen Emma Jane Howley, Jeremy Curnier und Floriado Komino mit einer eigenen Choreographie auf die vergangene und die zukünftige Ausstellung der Kunsthalle.
In Kooperation mit dem Stadttheater Gießen / Tanzcompagnie Gießen.

Hélène Delprat. WITH MY VOICE I’M CALLING YOU
Eröffnung 6. März 2020, 19 Uhr
07.03. – 24.05.2020
Das Zitieren ist für das Werk der französischen Künstlerin Hélène Delprat (*1957 Amiens) zentral. Aus literarischen, (kunst)historischen sowie filmischen und popkulturellen Referenzen entwickelt sie ihren eigenen, abgründigen und exzessiven Kosmos, der neben Malerei und Zeichnung auch Objekte, Videos und szenographische Elemente umfasst.

Hélène Delprat (* 1957 Amiens) lebt und arbeitet in Paris. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen international gezeigt, unter anderem im Museu Picasso in Barcelona (Herbst 2020) und La maison rouge. Darüber hinaus sind ihre Arbeiten in bedeutenden Sammlungen wie dem Centre Pompidou und der Pinault Collection in Paris und dem MoMA in New York vertreten.

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