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Wie reagierte man damals in Deutschland auf die Morde an psychisch kranken Menschen?

In Hadamar hielten die Menschen die Luft an und hängten ihre Wäsche nicht mehr draußen auf. Sie ahnten und wussten, dass Ermordete in einem Krematorium verbrannt wurden. Es ist bekannt, dass manche Familien versuchten, ihre Angehörigen aus Hadamar herauszuholen, dass dieses aber nur wenigen gelang. Neben einzelnen Privatpersonen protestierten auch Kirchenvertreter wie der Bischof Graf von Galen und Friedrich Bodelschwingh. Die Tötungen wurden nach diesen öffentlichen Protesten für einige Zeit eingestellt. Danach gingen sie jedoch weiter, aber nicht mit Gas, sondern durch die Spritze oder durch Verhungernlassen. Ermordet wurden nach 1941 auch kranke Zwangsarbeiter, so genannte Mischlingskinder, Nervenkranke aufgrund von Bombenangriffen sowie Soldaten, die traumatisiert von der Front kamen.

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