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Was geschah danach mit der Akte?

In einer Villa in Berlin in der Tiergartenstraße 4 wurde die 1939 begonnene so genannte Kinder-Euthanasie auch auf Erwachsene ausgeweitet. Minister und leitende Angehörige des Innenministeriums trafen sich mit Ärzten und legten fest, dass 70 000 Patienten aus Anstalten ermordet werden sollten. Das Ziel der T4-Aktion, benannt nach dem Treffpunkt Tiergartenstraße 4: die Ausrottung von Erbkrankheiten und die Kostensenkung von Pflegeanstalten.

Dieser Beschluss von Ministern und Ärzten führte dazu, dass die Akte Frau Markels begutachtet wurde. Sie wurde zuerst an drei Vorgutachter gesandt. Diese lernten die Patientin nicht kennen, konnten sie also nicht untersuchen. Sie entschieden aufgrund der Aktenlage: ein rotes Plus für Vernichtung, ein blaues Minus für Weiterleben, ein Fragezeichen für Unsicherheit. Danach erhielt der Obergutachter die Akte und vermerkte sie mit einem roten Plus.

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