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Hedwig Brandus, geb. Baer

Hedwig Baer wurde am 15.09.1894 in Stockheim als Tochter der Eheleute Max und Kätchen Baer, geb. Halberstadt geboren. Hedwig hatte noch fünf jüngere Geschwister, vier Schwestern und einen Bruder, der in einem französischen Gefangenenlager 1920 verstarb. Die Familie zog im gleichen Jahr nach Gießen. Vater Max war als Provisionshändler tätig. Hedwig erlernte den Beruf der Schneiderin. Am 06.05.1919 wurde ihr Sohn Hermann geboren. Hedwig lebte mit ihrem Sohn weiterhin im Hause ihrer Eltern. Am 11.07.1934 heiratete sie Bernhard Brandus und zog zu ihm in die Weidengasse 181. Hermann folgte im Frühjahr 1935.

Hedwig Brandus, ihr Mann und ihr Sohn mussten 1941 in die Walltorstraße 42 umziehen. Hedwig Brandus wurde am 14.09. 1942 mit ihrem Ehemann Bernhard und vielen anderen jüdischen Bürgern in die Goetheschule gebracht und am 15.09.1942 vom Güterbahnhof aus nach Darmstadt deportiert. Laut Deportationsliste in den Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins Band 85 wurde sie am 27.09.1942 nach Theresienstadt deportiert, von dort am 16.05.1944 nach Auschwitz und dort ermordet.

1Da die Anschrift Weidengasse 18 heute nicht mehr existiert, wurde der Stolperstein Ecke Neuenweg – Weidengasse verlegt.

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