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Günther Gerson Jacob

Günther Gerson Jacob wurde als zweites Kind der Eheleute Theo David und Clothilde Jacob am 19.01.1920 in Selters, Kreis Montabaur geboren. Theo Jacob zog im Juli 1919 nach Gießen. Clothilde Jacob wohnte weiterhin mit ihren Kindern Günther und Amalie in Bad Nauheim.Im März 1920 folgten sie dem Vater in die Stephanstraße 28.

Nach dem Besuch des Realgymnasiums, das er mit der mittleren Reife verließ, absolvierte er eine Lehre bei der Firma Sommerfeld, Öle und Lacke in Gießen. Ab 1939 musste er Zwangsarbeit bei der Reichsbahn leisten.

Günther Gerson heiratete Julie Lore Stern aus Mannheim. Beide lebten im Elternhaus in der Stephanstraße und wurden von dort in das Ghettohaus in der Walltorstraße 48 eingewiesen. Sie wurden am 14.09.1942 in der Goetheschule interniert. Zwei Tage später wurde er mit seiner Frau nach Darmstadt gebracht, am 30. September 1942 nach Treblinka deportiert und dort ermordet.

 

Text: Christel Buseck

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