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Bertha Nußbaum

Bertha Nußbaum wurde am 11.10.1878 in Griedel / Kreis Friedberg geboren. Sie war mit Jakob Nußbaum, *25.02.1874, verheiratet. Das Paar zog im Juni 1903 von Friedberg nach Gießen, Plockstraße 12. Der Ehemann verstarb am 14.07.1932 und ist auf dem Neuen Friedhof, jüdischer Teil, beigesetzt. Jakob Nußbaum handelte mit Häuten und Fellen im Großen und Kleinen. Seine Frau beendete diesen Handel zum 01.01.1933

Bis Dezember 1938 führte sie eine Vertretung für Mastgeflügel.

Bertha Nußbaum wohnte mit Tochter, Schwiegersohn und Enkel bis Ende 1938 in der Plockstraße 12. Ab Januar 1939 sind sie in der Bahnhofstraße 2 gemeldet. Diese Wohnung musste die Familie ebenfalls verlassen und lebte ab Dezember 1941 im Ghettohaus Walltorstraße 42.

Bertha Nußbaum wurde mit der Familie ihrer Tochter am 14.09.1942 in die Goetheschule gebracht und am 16.09.1942 vom Güterbahnhof aus nach Darmstadt. Am 30.09.1942 wurde sie ab Darmstadt vermutlich nach Treblinka deportiert und dort ermordet.

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