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Ellen Hirschmann

Ellen Hirschmann, Tochter von Ludwig und Marie Hirschmann, geb. Wertheimer, wurde am 21.11.1925 in Frankfurt / Main geboren. Sie hatte einen fünf Jahre älteren Bruder. Die Familie zog im Mai 1930 von Frankfurt nach Gießen und wohnte in der Moltkestraße 27. Ellen wurde am 03. April 1932 in die Schillerschule eingeschult, die sie zwei Jahre besuchte. Im September 1934 ging Familie Hirschmann nach Offenbach und vier Jahre später, im September 1938, flüchtete Ellen mit ihren Eltern nach Berlin. Die Familie lebte zunächst in der Kufsteinstraße 9, später in der Hohenstaufenstraße 44.

Ihr Bruder Werner blieb in Offenbach und flüchtete 1938 nach Großbritannien. Während ihre Eltern im Februar 1943 von Berlin nach Auschwitz deportiert wurden, flüchtete Ellen im Frühjahr 1943 nach Wien.

In dem Wiener Stadt- und Landesarchiv findet sich folgende Mitteilung der geheimen Staatspolizei:

„Ellen Sara Hirschmann, geboren am 21.11.1925 in Frankfurt am Main, Hilfsarbeiterin, Staatsangehörigkeit: Deutsches Reich, letzter Wohnort: Berlin - Charlottenburg, Wielandstraße 28, wurde am 26.04.1944 dem KL Auschwitz überstellt.“

Ellen wurde ermordet.

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