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Johanna Sander

Johanna Sander, geb. Jochsberger, geb. 9. Sept. 1876 in München, 1942 deportiert nach Theresienstadt, überlebt. Emigration nach Frankreich 1947. Todesdatum unbekannt.

Ihre Eltern waren Moritz Jochsberger, Hotelier und Rosalie Jochsberger, geb. Bühler. Johanna hatte drei Brüder: Berthold (geb. am 4.1.1878 in München), Ernst (geb. 26.6.1879 in München) und Siegfried (geb. 3.9.1883 in München; Flucht 1938 nach Paris, von dort deportiert nach Auschwitz).

Johanna kommt mit ihrem Mann Dr. David Sander 1897 nach Gießen.

Adressen:

  • Gießen
    • Landgrafenstr. 8 - bis Sept. 1942
    • Wilhelmstr. 76 - 6.9.1945
    • Goethestr. 23 - 1947
    • Frankreich
      • Beausoleil, 1.11.1947; 68, av. Mal. Foch;  Dept. Alpes Maritimes

Das Ehepaar Sander hat drei Kinder: Hugo (geb. 11.06.1899), Bertha (geb. 06.07.1900) und Flora (geb. 11.07. 1902). Die Familie lebt in der Landgrafenstr. 8.

Tochter Flora heiratete 1928 und zog nach Frankfurt. Sohn Hugo zog 1933 nach Frankfurt, und starb dort 1936. Ehemann David starb 1939.

Mit ihrer Tochter Bertha wurde Johanna Sander zunächst in das Sammellager Goetheschule in Gießen, und von dort nach Darmstadt in ein weiteres Sammellager verschleppt. Sie wurde von ihrer Tochter Bertha getrennt, und mit den Gießener und oberhessischen Juden am 27.9.1942 ab Darmstadt nach Theresienstadt transportiert. Sie überlebte und kehrte mit mehreren Gießener Juden 1945 nach Gießen zurück. Das Haus Landgrafenstraße 8 war zerstört.

Ab 1. Nov. 1947 wohnte sie bei ihrer Tochter Flora in Beausoleil, Dpt. Alpes-Maritimes (Frankreich; diese Kleinstadt grenzt unmittelbar an Monaco).

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